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colle

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21

Dienstag, 13. Juli 2010, 15:59

Im Radio hieß es auch noch dazu, das die Verteidigung davon ausgeht, das Brunner eine Mitschuld trägt, hätte er sich nicht so vehement und lautstark eingemischt, hätten die Angeklagten weniger heftig reagiert.
Anwälte müssen wohl so argumentieren.

22

Montag, 6. September 2010, 10:05

Urteil im Brunner-Prozess - neun Jahre wegen Mordes

Quelle: t-online

Zitat

Im Prozess um den gewaltsamen Tod des Managers Dominik Brunner ist der 19-jährige Markus S. wegen Mordes zu neun Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Gegen den 18-jährigen Sebastian L. verhängte das Landgericht München I am Montag sieben Jahre wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge....................









Vollzitat entfernt Copyright kal
Der "Müllkippen-Füller"

colle

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23

Montag, 6. September 2010, 10:46

Geht doch.

daffi

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24

Montag, 6. September 2010, 13:37

Nur minimale Abweichungen von den geforderten Strafen, wenn ich mich recht erinnere.

Das wird es aber vermutlich noch nicht gewesen sein... X(


G`day G`day

daffi


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25

Montag, 6. September 2010, 17:10

Es wären seltsame Anwälte, wenn sie es nicht versuchen würden.
Der "Müllkippen-Füller"

BayerLA

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26

Dienstag, 7. September 2010, 09:33

Auch wenn meine Meinung nicht viel vor Gericht zählt:

Die Strafen gehen in Ordnung!

Schluss mit Mörder-verhätscheln!

Aber, wie hier schon angedeutet, gehen die Anwälte in Berufung.... :puke:
Ist halt ihr Job... Ich könnte dabei nicht in den Spiegel sehen!

27

Dienstag, 7. September 2010, 11:21

Ich könnte dabei nicht in den Spiegel sehen!



Doch, könntest Du. Es geht ja nicht darum, Freispruch für den Mandanten zu erzielen, sondern ihn einer gerechten Strafe zuzuführen. Aber eben auch nicht mehr.
Geht man von Deiner Einstellung aus, brauchte es gar keine Verteidigung.
Der "Müllkippen-Füller"

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28

Dienstag, 7. September 2010, 11:25

Ich sag mal so:
Woanders wären die Strafen wohl deutlich milder ausgefallen. Zumindest bei einem der Angeklagten.
Aber das ist halt Bayern, besonders München.

Wobei ich hier in diesem Fall doch insgesamt einen hohen Druck von aussen sehe. Aufgebaut durch die Staatsanwaltschaft mit Hilfe der Medien.
Das Gericht konnte fast gar nicht anders, als hohe Strafen zu verhängen. Alles andere wäre in den Augen der Öffentlichkeit fast einem Skandal gleich gekommen.

Mal abwarten, wie die Geschichte weitergeht.


Und was die Verteidiger angehen: Jeder hat das Recht auf eine Strafverteidigung.
Und der Strafverteidiger sollte seinen Job auch richtig machen - bei jedem.
Dazu gehört nunmal auch, bei evtl. vorliegenden Verfahrensfehlern Revision einzulegen,
oder wenn man mit dem Urteil aus verschiedenen Gründen nicht einverstanden ist auch die Entscheidung überprüfen zu lassen. Das ist nunmal in einem Rechtstaat garantiert, und das finde ich auch ganz gut so.

29

Dienstag, 7. September 2010, 17:22

Brunner-Prozess: Revision gegen lange Haftstrafe

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=194466&i=laokrk

Zitat


...

S. sei zu Unrecht des Mordes verurteilt worden, so Pauls, die Tat sei als Körperverletzung mit Todesfolge und versuchter Totschlag zu werten. Brunner war im vergangenen September am Münchener S-Bahnhof Solln niedergeschlagen und getreten worden. Im Laufe des Prozesses stellte sich heraus, dass Brunner nicht an den Schlägen, sondern an den Folgen eines Herzanfalls starb.

...



Link eingefügt. colle
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BayerLA

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30

Dienstag, 7. September 2010, 18:28

Doch, pepper, ich bin für eine Verteidigung jedes Straftäters denn jeder hat das Recht darauf!
Nur wäre es eben überhaupt nichts für mich!

Ich persönlich könnte es einfach nicht, wenn ich das Opfer oder deren Hinterbliebenen ansehen müsste und wüsste dass meine Strategie sein muss dessen Leben und Handeln durch den Dreck zu ziehen; selbst wenn ich weiss, dass ich genauso gehandelt hätte!

Das, wogegen ich eben bin, ist die lasche Auslegung der Gesetze, die es möglich macht, dass Gewalttäter immer weiter Gewalttaten verüben und nur über die deutsche Justiz lachen! Das Problem ist aber, dass auch eine konsequente Ausübung der Gesetzeslagen es nicht dauerhaft verhindern, dass Bürger zu Opfern werden...

(Muss aber auch zugeben, dass Du in gewissen Fällen recht hast: Manchmal braucht es keine Verteidigung... aber da stelle ich mich mit dieser Aussage wieder in die Ecke der Lynchjustiz....)

Und ja, die Meinungsbildung des Gerichtes wird auch durch die Berichterstattung und die öffentliche Meinung geschaffen.
Heisst es denn nicht "Im Namen des Volkes"?

Es soll doch nicht so wie in Amerika sein, wo die Geschworenen das vorgelegt bekommen, was die Anwälte miteinander "ausgehandelt" hatten?!

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31

Dienstag, 7. September 2010, 18:50

Es soll doch nicht so wie in Amerika sein, wo die Geschworenen das vorgelegt bekommen, was die Anwälte miteinander "ausgehandelt" hatten?!

So ist es auch in den USA nicht.

Die Geschworenen urteilen lediglich über Schuld oder Unschuld. Das Strafmaß legt ein Richter fest.
Wenn der Angeklagte sich selbst für schuldig bekennt, sind die Geschworenen aussen vor, man braucht sie nicht mehr.

32

Dienstag, 7. September 2010, 18:53

Ich finde die Strafen auch mehr als gerecht.

In Anbetracht der massiven Verletzungen, die man ihm beigebracht hat, auch als er schon am Boden lag, sollte dies auch eine Warnung an alle anderen sein, dass so ein Verhalten nicht herunter gespielt werden wird.

Die Bemühungen, die Schuld letztlich sogar Hr. Brunner selbst zuzuschreiben, sind Gott sei Dank nicht geglückt.

Das alleine schon ist der Gipfel der Unverschämtheit. Er ist tot. Kommt nie wieder. Und soll dann noch selber Schuld gewesen sein.

Unglaublich. X(
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag

colle

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33

Dienstag, 7. September 2010, 19:59

Die Berufungsverhandlung wird nichts anderes ergeben.