Arbeitssicherheit im Unternehmen

Es gibt 27 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von OliB75.

  • Die BGV C7 kennen wir alle - oder sollten sie zumindest alle kennen. Ob da alles im Sollzustand ist, stellt aber nur eine Frage von vielen zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention dar.


    Wie steht es bei Euch in den Unternehmen um die Arbeitssicherheit? Wird sie gelebt, auch von jedem einzelnen Mitarbeiter? Oder steht da (wenn überhaupt) nur was auf einem Stück Papier und interessiert sonst gross keinen?
    Werden wenigstens von den Unternehmen die grundlegenden Dinge beachtet und umgesetzt?

  • Vom Unternehmen wird sie gelebt... FaSi, Begehungen, etcpp... von den Mitarbeitern... naja... sagen wir mal es wird noch ein langer harter Weg ;)

  • das Thema "Arbeitssicherheit" hat bei uns denselben Stellenwert wie das Thema betriebliche Altersvorsorge in einem Steinbruch in der äußeren Mongolei - da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll....... :cursing:

    "Der wahre Charakter einer Person wird gemessen an dem, was die Person tun würde, wenn niemand jemals etwas davon erfahren würde." (Thomas Macaulay)


  • ...da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.......


    Fangen wir doch mal bei ganz profanen Dingen an, die eigentlich selbstverständlich sein sollten - und lassen Dinge wie ASA, Fasi, Betriebsarzt und Sicherheitsbeauftragte, Gefährdungsbeurteilungen etc. erst mal aussen vor:


    Sind die Mitarbeiter in den grundlegenden Dingen unterwiesen? Notfallmanagement (Notrufnummern, was ist wann zu tun bzw. wer zu verständigen etc.)?
    Gibt es objektbezogene Dienstanweisungen (wie wir gelesen haben gibt es das offensichtlich nicht überall)?
    Haben die Mitarbeiter persönliche Schutzausrüstung? Sicherheitsschuhe z.B. dort, wo es notwendig ist? Falls ja: Tragen sie diese auch?

  • nehmen wir mal die Durchführungsanweisungen zum § 4 BGV C 7



    Zusätzlich zu der allgemeinen Dienstanweisung sind in einer speziellen
    Dienstanweisung Umfang und Ablauf der jeweiligen Wach- und
    Sicherungstätigkeit einschließlich aller vorgesehenen Nebentätigkeiten
    festzulegen. Hierbei sind alle Gegebenheiten und erforderlichen
    Maßnahmen zu berücksichtigen, die sich auf den jeweiligen Einsatz
    beziehen.




    Die Versicherten dürfen Tätigkeiten, die nicht in der speziellen
    Dienstanweisung festgelegt sind, nicht durchführen. Anweisungen des
    Auftraggebers für Tätigkeiten, die über den Umfang der speziellen
    Dienstanweisung hinausgehen, dürfen nicht befolgt werden. Anweisungen,
    die der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz offensichtlich
    entgegenstehen, dürfen nicht ausgeführt werden.



    und dazu mal ein praktisches Beispiel aus meinem letzten Job :


    der Kantinenbetreiber im Werk XY fragt beim externen Werkschutz an, ob ein Mann übrig wäre, der eine Mitarbeiterin mit den Tageseinnahmen zur ca. 1km entfernten Bank begleiten könnte.
    Der Objektleiter stimmt zu, ohne Rücksprache mit seinem Chef, "ja,ja, können wir schon machen, kein Problem",
    schon ist die Sache in Stein gemeisselt und gehört zukünftig zu den regelmässigen Aufgaben


    was soll man dazu sagen ?


    so wird es in vielen Fällen laufen, man macht das, was verlangt wird, es kommen immer mehr Aufgaben dazu, irgendeine allgemeine Dienstanweisung (oftmals ein halbes Jahrhundert alt, Aktualisierungen Fehlanzeige) liegt irgendwo rum,
    reingeschaut hat da die letzten Jahre keiner mehr

    "Der wahre Charakter einer Person wird gemessen an dem, was die Person tun würde, wenn niemand jemals etwas davon erfahren würde." (Thomas Macaulay)


  • so wird es in vielen Fällen laufen, man macht das, was verlangt wird, es kommen immer mehr Aufgaben dazu, irgendeine allgemeine Dienstanweisung (oftmals ein halbes Jahrhundert alt, Aktualisierungen Fehlanzeige) liegt irgendwo rum, reingeschaut hat da die letzten Jahre keiner mehr


    Zunächst mal das Positive: Es gibt wenigstens eine Dienstanweisung für das Objekt.


    Negativ: Sie ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand,
    und vor allem: Die Mitarbeiter kennen sie nicht mal ("reingeschaut hat da die letzten Jahre keiner mehr")... und da liegt das eigentliche Problem im Blick auf die Arbeitssicherheit: Die Mitarbeiter sind offensichtlich nicht richtig eingewiesen im und am Objekt. Denn dazu gehört auch die Kenntnis der DA.


    Zu Deinem Praxisbeispiel:
    Bei uns war bzw. ist es in einigen Objekten ähnlich. Der für diese Objekte verantwortliche Mitarbeiter ist seit wenigen Wochen ein Ex-Mitarbeiter - auch er hatte immer mehr Aufgaben per Zuruf übernommen bzw. übernehmen lassen (was grundsätzlich auch durchaus in seiner Kompetenz lag), eine schriftliche Fixierung in Form von Dienstanweisungen war allerdings nicht so sein Fall. Was dazu führte, dass die Mitarbeiter eigentlich nirgendwo nachlesen konnten, was sie zu tun und zu lassen haben und dadurch auch eine ordentliche Einweisung gar nicht mehr möglich war. Wir sind hier gerade dabei, den Ist-Zustand wieder in den Soll-Zustand zu bringen.

  • gut, ihr kümmert euch


    ein Gespräch mit dem Objektleiter, die Dienstanweisungen doch dahingehend zu ergänzen, blieb erfolglos
    eine entsprechende Mail an meine Regionalleitung über diesen Umstand blieb unbeantwortet


    das ist Pillepalle - wenn man es nicht besser weiß, ist es das eine
    wenn man es aber einfach ignoriert, obwohl man es weiß oder mitgeteilt bekam, ist es das andere


    na ja, einer der Gründe, warum ich dort aufgehört habe................

    "Der wahre Charakter einer Person wird gemessen an dem, was die Person tun würde, wenn niemand jemals etwas davon erfahren würde." (Thomas Macaulay)


  • Zu dieser Jahreszeit komme ich immer unweigerlich zu dem Ergebnis, dass Theorie und Praxis immer weit auseinander liegen...


    Da wird verlangt, dass man in einen Multifunktions-Stuhl eingewiesen wird, damit man ja keine Bandscheibenschäden bekommt, aber dass die Sonne unbarmherzig in die Pforte scheint, sich dort ohne Probleme über 30 Grad bilden, und weder eine vernünftige Klimaanlage noch Sonnenschutz an den Fenstern vorhanden ist, scheint irgendwie jedes Jahr "vergessen" worden zu sein.


    Seit Jahren kämpfen wir dafür, dass man unseren Arbeitsplatz so gestaltet, damit wir im Winter nicht erfrieren und im Sommer nicht ersticken. Geändert hat sich bisher: nichts.


    Dann denke ich immer: was soll der ganze Arbeitssicherheits-Schnickschnack, wenn nicht einmal die Basis dafür geschaffen ist, dass der Mitarbeiter überhaupt seine Schicht vernünftig aushalten kann?


    Da muss man entgegen aller Vorschriften beim Kunden im Treppenhaus sitzen (!), mit Stuhl und Tisch wie im Knast-Besucherraum, um Taschenkontrollen durchzuführen. Ein den Richtlinien und Gesetzen entsprechender Arbeitsplatz wird erst gar nicht erwähnt. In unserem Hauptobjekt gehen hinter uns die Türen ständig auf und zu, je nach Witterung hat man Durchzug und kalte Luft am Rücken (die Nieren freuen sich!) oder aber die Hitze staut sich in dem Bereich, wo der Luftzug nicht hinkommt. Die Pforte bei uns ist überhaupt nicht durchdacht konzipiert.


    Daher muss ich manchmal einfach nur schmunzeln, wenn es heisst, Arbeitssicherheit ist ja sowas von wichtig und muss gelebt werden...ja wie denn, wenn man vorher entweder schon erstickt oder erfroren ist oder krank zuhause ist?


    Tze...

    "Such dir einen Job, den du liebst, und du musst nie wieder arbeiten"

  • Ein wahres Wort, jahrelang wurden wir geblendet durch die Sonne, es gab zwar eine Innenjalousie die war aber mittels Kabelbindern in offenem Zustand fixixiert. Seit 3 Monaten ist sie frei, sie funktioniert. Warum mußte ich 19 Jahre Sonnenblendung ertragen? Wir dürfen nichts ändern, dies zur Erklärung-

  • Hier ist die Fürsorgepflicht Deines Arbeitgebers gefragt. Übrigens, diese kann nicht übertragen werden. Sie obliegt einzig und allein dem Geschäftsführer, Firmeninnhaber.


    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin,und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen."
    Kurt Marti

  • Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ist gut und schön, aber wenn der Kunde die Vorschläge nicht umsetzt, dann kannst du eben nichts dagegen machen.


    Dann ist kein Geld da, oder aber es gibt Pläne, die ganze Pforte umzubauen, dann wartet man Jahre, und nichts passiert.


    Alles nur Zeitschinderei. Um Geld zu sparen. So kommt es einem jedenfalls vor.


    Ist doch nicht das erste Mal, dass der Sicherheitsdienst wie ein Stiefkind behandelt wird.


    Die Entscheidungsträger müssten nur einen Tag unter diesen Umständen unseren Dienst machen, dann könnten sie uns wenigstens verstehen. Heisst dann aber immer noch nicht, dass sich etwas ändert...

    "Such dir einen Job, den du liebst, und du musst nie wieder arbeiten"

  • Chefin, die Einhaltung der Arbeitsstättenverordnung gehört mit zum Arbeitsschutz ! Aber eben das interessiert keine Sau, wenn unsereins Objekte übernimmt. Wer mal versucht hat, beim Auftraggeber (denn der ist meist (mit-)verantwortlich, was die baulichen Gegenbenheiten angeht) Veränderungen einzufordern, weiß, wie schnell ein anderer Dienstleister ohne solche utopischen Gedanken parat steht.
    Es ist und bleibt dabei, unsere Branche braucht keine Konkurrenz aus dem Ausland, die bekämpft sich auch so allein !

    Manche leben um zu arbeiten, andere arbeiten, um zu leben ... ich gehöre zu den Dummen :D

  • Zitat

    Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ist gut und schön, aber wenn der Kunde die Vorschläge nicht umsetzt, dann kannst du eben nichts dagegen machen.


    Aber natürlich kann ich, ich muss sogar. Gesetze sind in der Rege keine Empfehlungen. Ich weiss wie es in der Praxis aussieht.....


    Zitat

    Hier ist die Fürsorgepflicht Deines Arbeitgebers gefragt. Übrigens, diese kann nicht übertragen werden. Sie obliegt einzig und allein dem Geschäftsführer, Firmeninnhaber.


    ebenso wie leitende Führungskräfte, die stehen ebenso in der Scheisse...

  • Fump, leider sieht die Praxis in den meisten Unternehmen unseres Gewerbes aber ganz anders aus. Es ist schön, wenn gesetzlich alles geregelt ist. Aber ob ich wegen eines Sonnenschutzes den Klageweg einschlage ... vielleicht noch mit einem befristeten Vertrag in der Tasche ... Ich glaube, da brauchen wir nicht lange überlegen, wie sich die meisten Mitarbeiter entscheiden.


    Und solange die Unternehmen der Branche sich gegenseitig ausbooten und die Hürden für ein Arbeitsgerichtsverfahren auch finanziell immer höher werden, solange wird die Haut unser Leute zu Markte getragen. Noch finden sich genug, die nachrücken, wenn wer ausfällt. Recht haben und Recht kriegen sind in unserem schönen Land gerade im Arbeitsrecht nicht oft das Gleiche ...

    Manche leben um zu arbeiten, andere arbeiten, um zu leben ... ich gehöre zu den Dummen :D


  • ebenso wie leitende Führungskräfte, die stehen ebenso in der Scheisse...


    Richtig, Führungskräfte sind auch verantwortlich und stehen ggf. in der Haftung.



    Was den "Klageweg" wegen fehlendem Sonnenschutz angeht:
    Klagen muss da niemand... zumindest niemand der Arbeitnehmer. Das würde im Ernstfall die dafür zuständige Behörde bzw. BG übernehmen.


    Problem dabei ist allerdings, dass es tatsächlich nahezu keine konkrete Anweisungen in Gesetzen, Verordnungen oder wenigstens BGVen gibt, die das Problem "Sommerhitze" abschliessend und verbindlich regeln. Da muss man sich alles zunächst zusammen suchen:
    Es gibt die Arbeitsstätttenverordnung, die in §3a vorschreibt dass von Arbeitsstätten "keine Gefährdungen für die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten ausgehen" dürfen,
    dazu wird auch noch auf die Einhaltung von Regeln Bezug genommen, die der paritätisch besetzte Ausschuss herausgibt,
    mehr gibt es dazu in gesetzlich bindender Form allerdings nicht. Auch das Arbeitsschutzgesetz bietet nur allgemeine Formulierungen und Anweisungen.
    Es ist und bleibt also bis dahin alles sehr schwammig, was dieses konkrete Problem betrifft.


    Näheres ergibt dann die Arbeitsstättenregel ASR A3.5, wo tatsächlich genauere Informationen und Empfehlungen vorhanden sind. Nach dieser Regel ist u.U. aber auch das Arbeiten in Räumen mit über 35° erlaubt...
    Die ASR ist allerdings lediglich eine sogenannte "Technische Regel". Einen verbindlichen Charakter hat diese Regel für sich alleine genommen nicht, erst in Verbindung mit der Arbeitsstättenrichtlinie bzw. -verordnung und dem Arbeitsschutzgesetz können wir hier so etwas wie eine Verbindlichkeit für die Betreiber von Arbeitsstätten herstellen.


    Nach der ASR A3.5 gilt folgendes:
    "Führt die Sonneneinstrahlung durch Fenster, Oberlichter und Glaswände zu einer Erhöhung der Raumtemperatur über +26° C, so sind diese Bauteile mit geeigneten Sonnenschutzsystemen auszurüsten. Störende direkte Sonneneinstrahlung auf den Arbeitsplatz ist zu vermeiden."


    Jetzt viel Spaß mit der Umsetzung...
    Ich hab das erst durch, in einem unserer Objekte ist gerade Baustelle angesagt und die Wachleute sitzen in einem Container bis die neue Pforte fertig ist. Sonnenschutz? Fehlanzeige. Es sind zwar Jalousien vorhanden, diese sind aber defekt.
    Der Auftraggeber hatte aber ein Einsehen und hat die Jalousien recht schnell reparieren lassen, zudem bekamen die Werkschützer ein mobiles Klimagerät für den Container zur Verfügung gestellt.
    Nicht überall klappt das alles so reibungslos...

    Einmal editiert, zuletzt von badisch_nsl ()

  • äh Badisch, ich hab nicht umsonst leitende FK geschrieben, betriebliche Führungskräfte (unterschiedlich geregelt, z.B. OL, TL, EL, BL) fallen nicht unter die Regelung.
    ;)

  • Du hast bedingt Recht: Leitende Führungskräfte stehen wie der Unternehmer selbst in der Haftung. Andere Führungskräfte grundsätzlich nicht.


    Aber:
    Es steht jeder, der anderen Arbeitnehmern gegenüber weisungsbefugt ist auch in der Haftung wenn es zu Unfällen oder Gesundheitsschäden kommt die in seinen Verantwortungsbereich und vor allem seine Weisungskompetenz fallen - wenn er dabei gegen einschlägige Bestimmungen wie Gesetze, Verordnungen oder BG-Vorschriften verstossen hat und der Unfall bzw. der Gesundheitsschaden zumindest teilweise kausal mit dem Fehlverhalten der Führungskraft zusammenhängt.


    Praktisches Beispiel: Objektleiter ist für die Dienstplanung an seinem Objekt verantwortlich.
    Nun plant er einen Arbeitnehmer am Sonntag in die Tagschicht 06:00 bis 18:00 Uhr, Montag bis Freitag in die Spätschicht 14:00 bis 22:00 Uhr, und am nächsten Morgen (Samstag) nochmal in die Tagschicht ab 06:00 Uhr, bis 18:00 Uhr.
    Der Arbeitnehmer baut am Samstag Morgen auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall, ist schwer verletzt. Unfallermittlung ergab: Übermüdung.


    Jetzt darfst Du raten, wer eine auf den Deckel bekommen hat: Neben dem Arbeitgeber war der Dienstplaner, hier der OL, mit an Bord...
    So geschehen bei uns in der Region, vor gar nicht allzu langer Zeit.


    Ich habe deshalb absichtlich "nur" Führungskräfte geschrieben, ohne das "leitend".


    Im hier relevanten Fall, der gerade diskutiert wird (Sonnenschutz, Temperatur am Arbeitsplatz), wäre der OL und ähnliche in der Regel aussen vor, weil das nicht in der Kompetenz des OL liegt.
    Streng genommen kann hier noch nicht mal der Dienstleister was konkretes unternehmen und wäre damit ebenfalls weitgehend aus der Haftung - zumindest dann, wenn er den Mangel dem Handlungspflichtigen angezeigt hat und sich um Beseitigung des Mangels bemüht hat.
    Handlungspflichtig ist hier derjenige, der die Arbeitsstätte betreibt, und das ist in der Regel der Auftraggeber.

  • Zitat

    Im hier relevanten Fall, der gerade diskutiert wird (Sonnenschutz, Temperatur am Arbeitsplatz), wäre der OL und ähnliche in der Regel außen vor, weil das nicht in der Kompetenz des OL liegt.


    Ich mich genau auf solche Fälle bezogen.... OL, TL, EL, evtl BL (gibt auch BLs als LFK) erhält Kenntnis, informiert Vorgesetzten nichts passiert.... dann schlägt es auf die LFK / GF, die sich dafür verantwortlich zeigen. Natürlich unter der Voraussetzung das grob fahrlässiges Verhalten ausgeschlossen werden kann (Info erhalten, nichts unternommen).

  • Letztlich kann man vieles unter einem Satz zusammenfassen:


    Theoretisch sind alle Mängel bekannt, aber es wird erst dann gehandelt, wenn etwas passiert ist.


    Leider ist dies vielerorts Gang und Gäbe.


    Solange die Mitarbeiter unter den Umständen arbeiten, keiner umfällt oder verletzt wird, solange meinen gewisse Menschen, muss ja nichts geändert werden.


    Leider.

    "Such dir einen Job, den du liebst, und du musst nie wieder arbeiten"