Gefährdungsbeurteilungen einzelner Objekte

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von badisch_nsl.

  • Da muss ich doch auch mal was zum besten geben....


    Wie wird das bei Euch in den Unternehmen gelebt? Habt ihr diese und können die Mitarbeiter Einsicht nehmen? Wurden alle Objekte durch ein Fasi begangen und fndet regelmässig eine Begehung statt?

  • Bei uns ja, und je nach Möglichkeit ist auch der Betriebsarzt anwesend.


    Quartalsweise findet auch die ASA-Sitzung statt, wo alle Mängel besprochen werden. Leider ist es bei uns so, dass viele Dinge dem Kunden obliegen, sie abzustellen.


    Daher kommt es oft vor, dass in vielen Sitzungen immer wieder die gleichen Inhalte auf den Tisch kommen.


    Was natürlich dazu führt, dass viele Mitarbeiter den Sinn und Zweck der Begehung, der Sitzungen und Besprechungen als verschwendete Zeit einstufen.


    Allerdings ist es wichtig, immer wieder auf die Mängel hinzuweisen, um im Falle eines Falles immer belegen zu können, dass auf den Mangel hingewiesen wurde.

    "Such dir einen Job, den du liebst, und du musst nie wieder arbeiten"

  • Gefährdungsbeurteilungen "pro Objekt" sind ja nicht mal ausreichend...
    Vielmehr müssen die einzelnen Tätigkeiten beurteilt werden, und an einem Objekt kann es verschiedene Tätigkeiten geben.
    Eine Gefährdungsbeurteilung darf auch nur auf gleichartige Tätigkeiten übertragen werden.


    Wer am Objekt nur an der Pforte sitzt, braucht eine andere Gefährdungsbeurteilung als sein Kollege am gleichen Objekt, der auch Runden läuft...


    Generell gehört die Gefährdungsbeurteilung zur Arbeitsplatzbeschreibung, im Idealfall sollte beides bei der jeweiligen Dienstanweisung dabei sein und nicht in irgendeiner Schublade beim Verantwortlichen für die Arbeitssicherheit (=Unternehmer) liegen.
    Es ist aber kein Muss, dass der einzelne Mitarbeiter die für ihn geltende Gefährdungsbeurteilung auch kennt. Für ihn reicht es, wenn er über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei seiner Arbeit unterwiesen wird. Diese Unterweisung hat sich an der jeweiligen Gefährdungsbeurteilung zu orientieren, und muss bei der Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich (und damit in der Regel auch eine geänderte Gefährdungsbeurteilung) sowie bei neuen Arbeitsmitteln erfolgen. Sie sollte zudem auch regelmässig wiederholt werden.


    Alles nicht so einfach, und nein: Bei uns ist da auch nicht alles im Soll-Zustand. Wir sind gerade dran, diesen Soll-Zustand herzustellen. Ist aber noch einiges zu tun...

  • ich fürchte mal, die meisten "normalen" Arbeitnehmer hören das Wort "Gefährdungsbeurteilung" zum ersten Mal und wissen damit so gut wie gar nichts anzufangen

    "Der wahre Charakter einer Person wird gemessen an dem, was die Person tun würde, wenn niemand jemals etwas davon erfahren würde." (Thomas Macaulay)