Nach Sachkundeprüfung 34a weiterbilden für gutes Gehalt?

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von cdn94.

  • Ich habe bisjetzt die Sachkundeprüfung 34a gemacht, möchte mich jedoch weiterbilden.
    Verdiene momentan in meiner Firma (NRW) knapp 11€ Brutto, bin dort schon über 1 Jahr, wohne noch momentan bei den Eltern (19 Jahre).
    Habe nun 2 sachen angeschaut, wo man mehr verdienen könnte.


    1. Mit 24 geprüfte Fachkraft für Schutz und Sicherheit:
    - wie viel € Stundenlohn bekommt ihr?
    - findet man schwer einen job wo man auch dementsprechend bezahlt wird?


    Nach der geprüften Fachkraft für Schutz und Sicherheit weiterbilden zum Meister für Schutz und Sicherheit
    - wie viel € Stundenlohn bekommt ihr?
    - findet man schwer einen job wo man auch dementsprechend bezahlt wird?


    2. Dann hatte ich noch irgendwo für Luftsicherheitsassistent mal recherchiert, da war der Tarif für Nrw bei einem Punkt 12,xx€ und beim anderen 14,xx€?
    Da bin ich mir nichtmehr sicher, was sind dort die Vorraussetzungen und ist es dort schwer einen job zu finden oder nicht? (Köln/Bonn oder Düsseldorf)

  • Fachkraft für Schutz und Sicherheit wird in NRW mit 13,92€ tariflich gelistet
    geprüfte Schutz und Sicherheitskraft mit 13,59 €


    wenn ich mal für Bayern spreche, gibt es kaum bis gar keine Stellen, die Fachkräfte für Schutz und Sicherheit fordern, also auch dementsprechend tariflich bezahlen


    zumeist werden die alten IHK-Werkschutzfachkräfte bzw. die neuere Form (geprüfte Schutz und Sicherheitskraft) gesucht und auch bezahlt,
    weshalb es vielleicht erstmal zu überlegen wäre, statt der FSS lieber die GSSK zu machen


    mit den Meistern ist es auch so eine Sache
    im Tarif noch nicht geregelt, also lohnmässig Verhandlungssache
    der Bedarf geht auch eher Richtung Null


    Luftsicherheitsassistenten werden meines Wissen gesucht, da findet man relativ leicht etwas ( mit den enstprechenden Voraussetzungen)
    und wer in der Nähe eines Flughafens wohnt, für den ist das sicherlich keine schlechte Alternative
    im Lohntarif für NRW sind Tätigkeiten nach §§ 8 und ) LuftSiG mit 9,75€ (nach der Probezeit) aufgeführt,
    Tätigkeiten nach § 5 LuftSiG mit 13,60€ (nach der Probezeit) aufgeführt

    "Der wahre Charakter einer Person wird gemessen an dem, was die Person tun würde, wenn niemand jemals etwas davon erfahren würde." (Thomas Macaulay)


  • Hallo Marc894,


    grundsätzlich gilt: Weiterbildung schadet nie.


    Allerdings gilt auch: du musst eine Firma finden, dessen Kunden entweder auf bestimmte Ausbildungsstände bestehen oder auch so bereit sind, das Mehr an Lohn für Fachkräfte zu bezahlen.


    Manchmal besteht auch schon der AG auf bestimmte Ausbildungsstände.


    Je nachdem, in welche Richtung du dich entwickeln willst, musst du also vorher eine Marktanalyse vornehmen, abchecken, welche Firmen es gibt und was dort gesucht wird.


    Denn es wird lediglich das bezahlt, was auch gebraucht wird. Und da nützt dir der tollste Meister nichts, wenn du nur in einer Pforte mit Telefondienst endest.


    Viel Glück! :thumbup:

    "Such dir einen Job, den du liebst, und du musst nie wieder arbeiten"

  • Ok also der Meister wird schon eher nichtmal gesucht.


    Dann steht zum einen geprüfte Fachkraft für Schutz und Sicherheit zur Entscheidung, mit dem Tarif 13,59€ und zum anderen Tätigkeiten nach § 5 LuftSiG mit dem Tarif 13,60€.


    Das problem bei der geprüften Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist, dass diese erst mit 24 möglich wäre.



    Wie ist es denn bei den Tätigkeiten nach $ 5 LuftSiG ab welchem Alter und welchen Vorraussetzungen kann man dort anfangen und wie sieht es mit den kosten aus?
    (Hab bei Kötter z. B. etwas gefunden mit mindestalter 21 Jahre+3496€)

  • Also in den meisten Fällen sind FkSchuSi die Leute die Firmenintern irgendwo im "mittlerem Managment" eingesetzt werden, Bereichsleiter oder ähnliches... Also ne Stelle wo eine Fachkraft quasi ne "normale" 34a Stelle übernimmt und auch so bezahlt wird ist mir auch noch nicht untergekommen...


    Wie schon erwähnt sortiert der Markt momentan langsam die Sachkunde gegen die geprüfte Schutz und Sicherheitskraft aus... Aber auch das wird noch ne weile dauern, bis die sich durchgesetzt hat.



    Und um deine Zeitplanung mal gerade zu Rücken. Also von Sachkunde auf Fachkraft. Entweder 3 Jahre Ausbildung oder mit 4,5 Jahren Berufserfahrung kannst du auch so zur Prüfung. Musst dir halt alles selber beibringen. Was ne ordentliche Masse ist wenn man "nur" Sachkunde als Vorausbildung hat... (Aber möglich)


    Und dann um von der FkSchuSi aufn Meister zu kommen benötigst du nochmal 5 Jahre Berufserfahrung nach der Fachkraftausbildung...
    Also alles Dinge die sich etwas ziehen werden.

    Dieb: "Unterstellen sie mir etwa das ich klauen würde? Das habe ich doch garnicht nötig..."


    Detektiv: "Ich unterstelle nicht, ich stelle fest. Entscheidener Unterscheid!" lol01

  • ergänzend, auch Sachkunde zum Meister 5 Jahre Berufserfahrung.... Es gibt durchaus Führungspositionen die Meister als eine der möglichen Zugangsvoraussetzungen haben, allerdings auch eine entsprechende Berufserfahrung....

  • Stimmt Fump be--er
    ich korrigiere meine Aussagen:



    http://www.stuttgart.ihk24.de/…chutz_und_Sicherheit.html

    Dieb: "Unterstellen sie mir etwa das ich klauen würde? Das habe ich doch garnicht nötig..."


    Detektiv: "Ich unterstelle nicht, ich stelle fest. Entscheidener Unterscheid!" lol01

  • Das ist eine interessante Frage und ich habe erst kürzlich hier Sachkundeprüfung nach §34a | OBRAMO davon gelesen. Ich bin mir nicht sicher, aber alleine mit der bestanden 34a Prüfung müssten sich dir ein paar neue Türen öffnen, da du die Möglichkeit hast dich z.B. im Streifendienst zu bewerben oder im Objektschutz. Das kommt natürlich auf die eigene Motivation im Job an, wofür man sich letzten Endes qualifizieren kann.

  • Mm ich schreib mal so, nach 6 Jahren sollte die Lösung schon umgesetzt sein. Trotzdem Danke und wilkommen im Forum. :)


    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin,und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen."
    Kurt Marti