Milliardenschäden durch Ladendiebe und unehrliche Mitarbeiter

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Flieger.


  • http://money.de.msn.com/wirtsc…nd-unehrliche-mitarbeiter


    Tjoa und weiterhin in einem Zukunftsfesten Job ;)

    Dieb: "Unterstellen sie mir etwa das ich klauen würde? Das habe ich doch garnicht nötig..."


    Detektiv: "Ich unterstelle nicht, ich stelle fest. Entscheidener Unterscheid!" lol01

  • Natürlich, wer sonst?
    Um den Dieb zur Kasse zu bitten (Schadenersatz, keine Fangprämie) muss man ihn erst mal haben. Und selbst dann kann er nur für den konkret durch ihn entstandenen Schaden zur Verantwortung gezogen werden und nicht auch noch für den ganzen Rest...


    Dass der Handel den Schaden umlegt und ihn die Preise einkalkuliert, ist daher vollkommen normal und nachvollziehbar. Denn ein dauerhaftes Minus hält wohl niemand lange durch.


    Was aus dem Artikel nicht ganz so gut hervorgeht: Ein sehr grosser Anteil der Diebstähle wird durch eigene Mitarbeiter begangen. Je nach dem ist der Anteil des klassischen Ladis, also betriebsfremde Täter, verschwindend gering. Und gerade was den Anteil am Gesamtschaden angeht, sind die Mitarbeiter ganz vorn... da verschwinden dann nicht nur einzelne Artikel, sondern diese gleich karton- oder palettenweise.


    Es gibt Unternehmen, die den Schutz vor Ladendieben daher vernachlässigen, den Diebstahl durch Mitarbeiter aber sehr stark bekämpfen. Und da sind dann weniger die Doormen oder Ladendetektive vom Dienstleister gefragt. Das machen die Revisionsabteilungen der Unternehmen selbst...

  • Also über das Thema Mitarbeiterdiebstähle gibt es ja nunmal keine konkreten Zahlen, logisch wer veröffentlicht die schon...


    Aber auch als Doorman Detektiv bekommt man auch genug der Mitarbeiter mit. Und ich habe irgendwo mal aufgeschnappt das man schätzt das ~10% auf die eigenen Mitarbeiter gehen... Aber ebendso gehen ~10- 15% auf "Unfähigkeit" beim Papierkram... Falsch ausgefüllte Lieferscheine, Ware in den falschen Laden geliefert und nicht bemerkt, oder im kleinem Flasche Bier fällt an der Kasse runter und wird nur weggewischt aber nicht abgeschrieben, läppert sich auch zusammen.

    Dieb: "Unterstellen sie mir etwa das ich klauen würde? Das habe ich doch garnicht nötig..."


    Detektiv: "Ich unterstelle nicht, ich stelle fest. Entscheidener Unterscheid!" lol01

  • So habe ich die vielen Kameras in den Geschäften noch nie betrachtet, zum Schutz des eigenen Warenbestandes vor den eigenen Mitarbeiter. :S


    Die Mitarbeiter greifen eher weniger im Verkaufsraum zu...
    Lager-Bereiche sind da interessanter. Und dort gibt es auch nicht unbedingt die Kameras, denn da ist die Überwachung mittels Kameras schon rechtlich schwieriger. Besonders dann, wenn kein konkreter Verdacht vorlieg. Wir erinnern uns noch an LIDL?


    @doorman
    Es sind mehr als 10%. Ich kenne Revisoren, die sagen klipp und klar, dass das was durch normale Ladis geklaut wird im Gegensatz dazu was durch eigene Mitarbeiter geklaut wird nahezu unerheblich wäre.
    Problematisch sind da nur organisierte Banden. Ansonsten sitzt der Feind, wenn man es so sagen möchte, in den eigenen Reihen. Und da besonders in den Zentrallagern, dort kommt am meisten weg. In der Filiale ist das dann doch nicht so oft der Fall. Wenn wir nur diese Mitarbeiter nehmen kommen wir mit unter 10% hin. Weit unter 10.

  • Na ich meinte auch das normale Verkaufspersonal...


    Das natürlich Leute die in Zentrallagern hocken, die LKW's fahren usw. die "höheren" Schäden anrichten ist auch der Einfachheit geschuldet...


    Als Schwächstes Glied in der Kette wo man schonmal für einen Pfandbon nach Hause gehen darf hält es sich eigentlich in Grenzen.
    Ansonsten ja das meiste kommt von den Organisierten Gruppen, egal welcher Warengruppe.


    Was mir aber in letzter Zeit vermehr auffällt ist nach dem Diebstahl auch der Betrugsversuch durch zurückbringen wollen der Ware. Ist natürlich noch bequemer als es selber (für weniger als Ladenpreis) zu verkaufen... Und natürlich viel schwerer zu Beweisen.

    Dieb: "Unterstellen sie mir etwa das ich klauen würde? Das habe ich doch garnicht nötig..."


    Detektiv: "Ich unterstelle nicht, ich stelle fest. Entscheidener Unterscheid!" lol01

  • Ja,das kenn ich auch aus meinen Doormanzeiten. Wir hatten die Anweisung auch aufällige Mitarbeiter unserer Einsatzleitung zu melden. Gelegenheit macht Diebe..
    Im Vorfeld fällt ja schom auch mal was vom LKW oder so,tscha ,die Welt ist schlecht-unser Glück :thumbsup:

    Everybodys Darling is everybodys Asshole.. :D


    :HALLO SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG ??? ICH BRAUCHE DRINGEND IHRE HILFE! ..MEIN HAUS IST VOLLER TEE -NAGER... :lol01 :rofl:

  • @ Colle


    "Zurückgeben" gibt ja genug Geschäfte die ohne Bon und Fragen alles zurücknehmen. War vielleicht blöd formuliert, man klaut z.B. in einer Handwerkswoche beim Lidl A Farbeimer und 2-3 Tage später geht man damit zum Lidl B und sagt man hat zuviel gekauft (oder was auch immer für eine "Ausrede") und will sein Geld wiederhaben...

    Dieb: "Unterstellen sie mir etwa das ich klauen würde? Das habe ich doch garnicht nötig..."


    Detektiv: "Ich unterstelle nicht, ich stelle fest. Entscheidener Unterscheid!" lol01

  • auf solch eine bescheuerte idee muß man erst mal kommen...
    etwas im laden a "kaufen" knueppel1 und im laden b die rücknahme fordern...
    *und das noch ohne kassenbon...* ?(
    welcher verkäufer läßt sich auf diese praxis ein?
    der muß ja der totale "vollpfosten" sein. :dash:

  • Der Artikel ist ja schon älter aber das Problem immer noch aktuell.
    In den Firmen/ Betrieben wo ich als Sicherheitskraft/Sicherheitsexperte gearbeitet habe (Supermarkt, Einkaufszentrum, Kaffee-Baguettkette, Industriebetrieb, Hotel) war normalerweise der Verlust durch unehrliche Mitarbeiter viel höher als der Verlust durch Kundendiebstähle.
    Nur im Hotel war der Schwund durch Gäste extrem, während die Mitarbeiter soweit ich das sehen konnte wenig stahlen (mein Eindruck).
    Was allerdings meiner Meinung nach oft übersehen wird, ist der Anteil des Arbeitgebers an den Zuständen.
    Ein Arbeitgeber der die Mitarbeiter mies bezahlt, sie betrügt und schlecht behandelt darf sich meist auch über höhere Diebstahlsraten seiner Mitarbeiter freuen.
    Ordentlich bezahlte Mitarbeiter die korrekt behandelt werden und schon länger im Betrieb sind stehlen weniger oft.
    Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist meiner Meinung nach der beste Schutz gegen massiven Diebstahl durch Mitarbeiter.