WaffSach...für jeden ...?

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von snup1.

  • ...von wegen "persönliche Eignung "und so...ich hab mitbekommen, das Waffsach vom jeweiligen Ausbilder geprüft wird. Wie ist es denn, wenn man zweifel an der psychischen Stabilität von jemanden hat, der Ausbilder das aber anders sieht ? Ich hab da Bauchschmerzen mit. Kenne genug Waffenträger,denen ich nicht mal ne Wasserpistole geben würde..Anscheinend wird da nicht gut überprüft...Aber die sind ja auch alle über 25.. :hmm:

    Everybodys Darling is everybodys Asshole.. :D


    :HALLO SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG ??? ICH BRAUCHE DRINGEND IHRE HILFE! ..MEIN HAUS IST VOLLER TEE -NAGER... :lol01 :rofl:

  • Du scheinst da was falsch zu verstehen.
    Die Waffensachkunde kann tatsächlich erst einmal jeder machen. Geprüft wird die Waffensachkunde dann von einem staatlich anerkannten Prüfer (oft der Ausbilder, richig)


    Der Ausbilder bzw. Prüfer der Waffensachkunde erteilt damit dann aber NICHT die Erlaubnis, Waffen zu besitzen (Waffenbesitzkarte, z.B. für Sportschützen) oder gar zu führen (Waffenschein).


    Die Waffensachkunde ist lediglich ein Teil dessen was notwendig ist, von der Behörde die jeweilige Erlaubnis zu erhalten. Die Behörde hat bei Antragstellung zu prüfen, ob der Antragsteller alle im WaffG geforderten Voraussetzungen erfüllt. Eine Voraussetzung von mehreren ist eben die vorhandene Waffensachkunde, die durch eine Waffensachkundeprüfung eines anerkannten Prüfers bescheinigt wird.


    Weitere Voraussetzungen wären dann eben noch die Volljährigkeit, die Zuverlässigkeit, die persönliche Eignung, und ein entsprechendes Bedürfnis. Für Erlaubnisinhaber eines Waffenscheins noch eine Haftpflichtversicherung, die den Anforderungen des WaffG entspricht.


    Also: Nur weil jemand die Waffensachkunde hat (sprich, die Waffensachkunderüfung bestanden hat), darf er noch lange keine Schusswaffe besitzen oder führen.

  • ....weiß ich wohl,denke aber,das zuviele durchs raster fallen..persönliche Eignung wird eben nicht IMMER geprüft-nur bei Verdacht das nicht vorhanden bzw. unter 25..
    Wenn einer sich schon vorher als labil beweißt,finde ich einfach,man sollte den von WaffSach ausschließen...immerhin geht man ja auch auf die Bahn..
    Ist halt meine Meinung.

    Everybodys Darling is everybodys Asshole.. :D


    :HALLO SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG ??? ICH BRAUCHE DRINGEND IHRE HILFE! ..MEIN HAUS IST VOLLER TEE -NAGER... :lol01 :rofl:

  • Sind das Kollegen von dir, dann bist du auch in der Pflicht.
    Erste Ansprechpartner sind dafür alle Kollegen deines vertrauen und der BR.
    Bei übereinstimmender Meinung die Vorgesetzten in Kenntnis setzen.

  • ...Hallö Geldfutzi- ich rede hier erstmal nur von der Ausbildung...
    Und meine Ex- Kollegen..,die z,b. auf dem Objekt Schreckschusswaffen führen..(oder sogar scharfe)
    Überlaß ich getrost den Sherrifs...
    Ja,auch das gibt es bei mir, wenn ich kenntnis von Straftaten erlange,geb ich das gleich an die Behörde...
    Selbst dann,wenn ich schon lang nicht mehr in der Firma arbeite.
    Ich finde einfach ,die Vorauswahl in Bezug auf die persönliche Eignung sollte schon v o r der Waffensachkunde getroffen werden..
    Denn m i t erlangen solche Leute auch das Know- How, wie sie "sauber " bleiben- und sind trozdem nicht geeignet.
    Wie gesagt,ist meine persönliche Meinung-ich würde j e d en zum psychatrischem Gutachter schicken...und selbst dann gebe es noch zuviele Spinner am Schießstock...

    Everybodys Darling is everybodys Asshole.. :D


    :HALLO SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG ??? ICH BRAUCHE DRINGEND IHRE HILFE! ..MEIN HAUS IST VOLLER TEE -NAGER... :lol01 :rofl:

  • Nun, es gibt schon einige Waffenträger die besser keine Waffe tragen sollten.
    Trotzdem ist die Zahl der mit dienstlich getragenen Schusswaffen rechtswidrig verletzten Personen in Deutschland extrem gering.
    Jedenfalls bei den privaten Sicherheitsdiensten.
    Bei der Polizei sieht das leider manchmal anders aus.

  • Es soll auch Leute geben die sollten keine Küche betreten und doch sind sie Koch geworden ;) Es gibt überall Menschen die die Berufswahl verfehlt haben, es aber selber nicht einsehen (wollen) und hier gibt es bei uns eben auch ungeeignete Waffenträger, sicher auch einige dabei die für sich gesehen keine Wahl haben.... (aber es sei gesagt, wir haben immer eine Wahl) und diese Quote wird auch bei der Polizei erfüllt..... Ich habe adhoc keinen Fall eines Schusswaffengebrauch durch SD mit Verletzung präsent. Bei der Polizei ist das was anderes, aber hier spielen die anderen Aufgaben eine Rolle und der Schusswaffengebrauch wird unter anderen Gesichtspunkten abgewogen.

  • Definiere "Schusswaffengebrauch" oder "rechtswidrig verletzt".


    Für mich beinhaltet beides das willentliche Nutzen der Schusswaffe.
    Das ist (oder sollte zumindest) eigentlich nicht das grösste Problem, denn da hilft die beste Ausbildung oder Eignungsprüfung nur bedingt.


    Problematisch sind vielmehr die Unfälle, die durch unsachgemässe Handhabung geschehen.
    Und doch, da sind mir durchaus einige Fälle präsent, in denen auch im privaten Sicherheitsdienst ein Schuss erfolgte - Gott sei Dank ohne grössere Verletzungen (vom Knalltrauma mal abgesehen).
    Aber aus Sicht der Arbeitssicherheit sind auch Beinahe-Unfälle interessant und wichtig, sie zu dokumentieren. Um daraus Masnahmen abzuleiten, die helfen weitere Gefährdungen zu minimieren.

  • Wenn ich Mummy richtig verstanden habe, kritsiert sie das zuviele Leute die charakterlich oder psychisch nicht als Waffenträger geeignet sind die Waffensachkunde machen dürfen.
    Im Bezug auf die privaten Sicherheitsdienste sehe ich das Problem nicht als besonders schwerwiegend an.
    Es gibt halt in Deutschland höchst selten Schusswaffeneinsatz von privaten Sicherheitsdiensten.
    Oft ist der Schusswaffeneinsatz dann auch rechtmäßig.


    Unfälle beim Umgang mit dienstlichen Schußwaffen ist ein anderes Thema.
    Da sind die Sicherheitsfirmen gefragt, die Mitarbeiter regelmäßig zu schulen.
    Auch genügend Training in der Handhabung und Einsatz der Schußwaffen ist erforderlich.
    Firmen die ihre Einsatzkräfte viermal im Jahr 20 Schuss auf eine Pappscheibe abfeuern lassen, erfüllen zwar die rechtlichen Mindestanforderungen, Handhabungssicherheit wird so aber nicht erreicht.
    Die richtige Wahl von Waffe und Holster ist auch sehr wichtig.
    Regelmäßige Wartung der Waffen von Fachleuten und Austausch der Munition ebenso.
    Das kostet alles Geld und leider gibt es Firmen oder Niederlassungsleider die da versuchen am falschen Ende zu sparen.
    Und so nur das bezahlen, was sie als absolutes Minimum ansehen.

  • ...von wegen "persönliche Eignung "und so..... :hmm:

    Die WSK ist nur eine theoretische Ausbildung mit einer entsprechenden Prüffung. Die "persönliche Eignung" ist hier nur eine "Vorprüffung". Möchtest du eine WBK oder Waff.schein haben sieht es anders aus. Zur "persönlichen Eignung" gehören nämlich eine Menge Dinge. Da ist nicht nur das "kleine", sondern auch das "große" polizeiliche Führungszeugnis gefragt.
    Selbst dein "Leumund" wird dann interessant. Ein paar Punkte in Flensburg, Probleme oder Auffälligkeiten mit Alkohol oder BTM - und deine "persönliche Eignung" ist schwer beschädigt..... ?( Wenn du in Flensburg, auch schon gelöschte, punkte hast immer wegen zu schnellem Fahren, ist es bereits als Hinweis zu werten, das du es mit "Recht und Ordnung" wohl nicht so genau nimmst..... nö01