Übergewicht kann laut EuGH als Behinderung gelten

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von BayerLA.

  • "Wer fettleibig ist, kann künftig mit besonderem Schutz rechnen: Nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) kann starkes Übergewicht als Behinderung im Beruf gelten. Dies wäre der Fall, wenn jemand durch sein Gewicht auf die Dauer körperlich, geistig oder psychisch so stark beeinträchtigt ist, dass er nicht gleichberechtigt mit anderen seinen Beruf ausüben kann."


    http://www.spiegel.de/karriere…ung-gelten-a-1009237.html


    Klar ist, dass ein Teil der deutlich übergewichtigen Personen als "krank" einzustufen ist.
    Klar ist auch, dass in diesem Fall der Schutz vor Diskriminierung greifen soll...


    Jedoch ist es meiner Meinung nach nicht immer einfach, Menschen mit einer Behinderung (wie hier dargestellt, Fettleibigkeit mit 160 kg) in den Berufsalltag zu integrieren!


    Vielleicht bin ich selbst nicht ganz von Vorurteilen befreit, doch kann ein Mensch mit 160 kg sich wirklich so gut bewegen, um den Alltag mit mehreren Kindern zu meistern?
    Ich hatte selbst mal über 100 kg, kenne ein paar Menschen, die zwischen 100 und 140 kg wiegen;
    So gut wie jede/r hat Probleme, wenn es um Bewegung über einen längeren Zeitraum geht.....


    Meiner Meinung nach sollte man in einer derartigen Situation etwas anderes suchen, das mehr zum "Krankheitsbild" passt......

  • (Fast) jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich gegen Fettleibigkeit zu schützen.


    Diese Entscheidung ist gesundheitspolitisch ein völlig verkehrtes Signal.
    Wer krank ist, hat den Schutz der Gesellschaft verdient - wer sich krank macht, gesellschaftliche Ächtung, denn er lebt irgendwann auf unser aller Kosten !

    Manche leben um zu arbeiten, andere arbeiten, um zu leben ... ich gehöre zu den Dummen :D


  • Diese Entscheidung ist gesundheitspolitisch ein völlig verkehrtes Signal.
    Wer krank ist, hat den Schutz der Gesellschaft verdient - wer sich krank macht, gesellschaftliche Ächtung, denn er lebt irgendwann auf unser aller Kosten !


    Hm... nahezu jeder Suchtkranke hat sich selbst "krank gemacht".


    Ich wüsste nicht, dass man z.B. zum Alkoholiker geboren wurde oder es von heute auf morgen ist.