Fragen zur VDS-Zertifizierung als ID

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von herr96.

  • Hallo miteinander !


    Ist es eigentlich zwingend, dass ein VDS-zertifizierter AD nur mit VDS-zertifizierten ID als SUB zusammenarbeiten darf ?


    Ich bin auf diese Vorgabe beim Sicherungskonzept für NSL unter 3.3 gestossen, ich kann aber hierfür keine Grundlage im VDS 3138 finden.


    Ich bin verwirrt ( das heißt, mehr als sonst....)

  • Guten Abend!
    Ich habe noch mal in meinen Unterlagen nachgesehen.
    Ich wenn ich das richtig deute, was ich damals mitgeschrieben habe:


    Wenn Du als NSL mit zertifiziertem AD arbeitest, gehört zu der Strecke auch ein zertifizierter ID, um alle drei Bereiche nachzuweisen und anbieten zu können. Du mußt demnach selbst einen zertifizierten ID haben, oder einen Partner, der zertifiziert ist. Es müssen nicht alle Partner zertifiziert sein. - Die andere Frage ist, wie die Qualität des ID dann aussieht. Aber das interessiert den VdS erst einmal nicht.

    Ich hoffe, dass ich das nicht durcheinander gebracht habe und bei badisch_nsl für heftiges Kopfschütteln sorge. ;) Aber ist schon ein paar Tage her, dass ich mich mit dem Thema befasst habe.

  • Hallo Freddy,



    danke für die Antwort, das hilft.


    Wenn ich es soweit betrachte, ist alles OK, selbst sind wir ja als ID zertifiziert. Unsere Subs leider nicht alle...was sich dann auch tatsächlich auf die Qualität auswirkt :S


    Dieses Sicherungskonzept macht mich noch rasend....


  • Ich hoffe, dass ich das nicht durcheinander gebracht habe und bei badisch_nsl für heftiges Kopfschütteln sorge.


    Kopfschütteln? Ja, auch heftig.


    Aber nicht wegen Dir, das Kopfschütteln hatte ich schon vor längerer Zeit. Das was Du geschrieben hast passt - und genau deshalb hatte (und habe noch immer) ich den Reiz zum Kopfschütteln. Der VdS hat hier meiner Meinung nach eine klare Regelungslücke.


    Soll aber nicht unser Problem sein, wenn die der Meinung sind, das passe so, dann ist das eben so.

  • badisch_nsl :


    Da bin ich ja beruhigt, zum Einen dass ich nicht schon ganz verkalkt bin und zum Anderen, dass nicht ich der Grund für Dein Kopfschütteln bin.


    Ja, aber von diesen Lücken oder Schlupflöchern gibt es ja noch mehr, über die wir beim Durcharbeiten auch ins heftige Grübeln gekommen sind. Bis man uns zu verstehen gab: Lesen Sie den Text und nur das, was da drin steht, wird verlangt.


    @ Herr96,
    aber immer doch gerne, wenn es hilft. Lass Dich bloß nicht unterkriegen! ;) be--er

  • Natürlich gibt es noch weit mehr Lücken und Schlupflöcher.


    Ich gehe davon aus, dass diese im Laufe der Zeit geschlossen werden müssen. Leider wird das wohl aber nur aufgrund eigentlich vermeidbarer Schäden passieren.


    Wer von sich behaupten will, Qualität zu liefern, wird sich bereits heute darum bemühen, Lücken von sich aus zu schliessen - ohne konkrete Grundlage in den VdS-Vorschriften.
    Mehr als diese verlangen geht ja immer...

  • inzwischen habe ich die Phase " irres Kichern und hektische Handbewegungen"....


    was mich nervt, sind die scheinbaren oder tatsächlichen Widersprüche zwischen Sicherungskonzept und VDS 3138-1, Z.B Abschnitt 2.1.14 und das tatsächliche Sicherungskonzept, das man zum "Ausfüllen" bekommt. Ebenso ist mir unklar, ob die abgesetzte Stelle jetzt die gleichen Schutzziele erfüllen muß wie die NSL oder nicht. Irgendwann schaut man immer wieder auf die Formulare und dreht sich im Kreis....


    Da bin ich geradezu froh über Regelungslücken...


    Nächste Woche kommt ein "Berater", vielleicht hilfts....



    Niemals aufgeben ! Niemals kapitulieren !

  • Bei dem Fragebogen bitte beachten, dass Du nur die notwendigen Fragen beantworten musst. Es sind ja Fragen zu den drei Bereichen Technische Dienstleistung / Alarmdienst / Interventionsdienst gestellt. Wenn Du einen der drei Bereiche nicht selbst abdeckst, brauchst Du die Fragen auch nicht zu beantworten.


    Aber das wird Dir Dein Fachberater sicher auch noch sagen.

  • Tja, inzwischen ist doch ein bissi Zeit vergangen, wir hatten den ersten Besuch bei uns und ich bin echt entsetzt über die Kundenfreundlichkeit beim VDS. Der VDS hat den Sprung von Behörde zu Dienstleister noch nicht geschafft.


    Gruß aus der Nervenheilanstalt....herr96


  • Der VDS hat den Sprung von Behörde zu Dienstleister noch nicht geschafft.


    VdS war mal eine Behörde? Hab ich da was verpasst?


    Egal. Grundsätzlich ist es durchaus nicht schädlich, wenn so manchem Verantwortlichen der Kopf gewaschen wird. Da sollen einheitliche Standards eingehalten werden - nicht nur ein bisschen hier und ein bisschen da, sondern vollständig und komplett. Wenn da ein Dienstleister (also wir) meint, man kann ja mal drüber reden und "das machen wir schon", schadet es nicht unbedingt, wenn da mal Klartext gesprochen wird.


    Mit der Freundlichkeit der Herren aus Köln hatte ich übrigens noch nie wirklich Probleme. Aber jeder kann auch mal einen schlechten Tag haben.

  • Mit dem Wechsel von Behörde zu Dienstleister meinte ich, das inzwischen auch andere Unternehmen die Zertifizierung vorrnehmen dürfen.


    Ich bin ganz bei Dir, wenn du für einheitliche und strenge Durchführung bist, allerdings sollten dann auch wirklich gleiche Maßstäbe angelegt werden.


    Zusätzlich wäre es nicht schlecht, wenn die eigenen Regeln eingehalten werden, das erspart dem Kunden so einiges an "Überraschungen". Und dann gehe ich davon aus, das ein Prüfer sein Metier beherrscht und nicht Normen für IS, AD und AP miteinander vermischt.


    Mag sein, daß ich hier dem einen oder anderen auf die Füße trete, aber das war nun mal unsere Erfahrung.


    Wer aus der Auditbranche kommt, wird bestätigen können, daß man so und so prüfen kann, trotz einheitlicher Regeln und das wird auch so gehandhabt.


    Nochmal, ich habe kein Problem mit strengen Prüfern, finde das sogar gut, aber ich habe ein Problem mit unfairen Prüfern. Das ist jetzt mal so ganz allgemein gesagt.