Terrorgefahr

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von goofy.

  • Dierses Thema wird jetzt wohl auch in D zum Problem - und das macht mir Sorgen......


    Einen "bösen Buben" kann man nicht schon im Vorfeld so einfach erkennen. Man kann nicht in seinen Kopf hineinschauen.
    Mir geht es hier nicht um die alltägliche Gewaltbereitschaft, mir geht es hier um die tötliche Gewaltbereitschaft des Terroristen.
    Nicht jeder von uns wird davon wohl direkt betroffen sein, aber etliche doch. Viele Kollegen machen Dienst bei Großveranstaltungen. Aber auch der "Türsteher" in der Disco kommt ganz schnell in die Reichweite.


    Wie geht man damit um? Es "totzuschweigen" bringt nicht's, man muß darüber Sprechen - schon im Vorfeld.


    Was unternehmen eure Firmen hierzu? Ist das überhaupt ein Thema?


    Gibt es da Hilfsangebote?

  • Die Ursache für den "Terrorismus" ist die aggressive USA-/NATO-Politik, also "hausgemacht". Was ist aber "Aktion" und was ist "Reaktion"? Bis vor ca. 20 Jahren wurden internationale Konflikte durch die UNO gelöst, die nach dem 2. Weltkrieg als Völkerbund als "geschichtliche Lehre" extra dafür gegründet wurde.
    Seit dem Zusammenbruch des Warschauer Vertrages spielt sich die NATO (getrieben durch ihre "Supermacht" USA) unter Mißachtung der UNO als Weltgendarm auf und nimmt sich das Recht heraus, überall auf der Welt militärisch einzugreifen, obwohl sie selbst vorher die Ursachen für die Konflikte geschaffen hat (Kolonialpolitik, Unterstützung/Bewaffnung von Diktaturen, Einmischung in innere Angelegenheiten souveräner Staaten durch Unterstützung/Bewaffnung oppositioneller Gruppen, falsche "Beweise" als Kriegsgründe usw). Unsere Politik interessiert sich nicht für diese Zusammenhänge, genau so wenig wie sie sich für die zivilen Opfer dort interessiert und genauso wenig wie sie dies als Ursache für die Zunahme der Flüchtlingswelle anerkennt.
    Wir in der Sicherheitsbranche sind jedenfalls die, die sich mit den Folgen herumschlagen müssen.
    Meine Anerkennung den Sicherheitskräften in Ansbach, die schlimmeres verhindert haben. Auch das wird viel zu wenig publiziert. Statt dessen diskutiert man wie man das Grundgesetz ändern kann, um die Bundeswehr im Land einsetzen zu können.

  • Hallo goofy - die Ursachen für diesen Mist sind mir schon klar. Die "Gründerväter"(England und Frankreich) des Völkerbundes haben frei nach der Devise - teile und herrsche - ihre ehemaligen Kollonien in verschiedene Staaten (Indien - Pakistan u. Bangladesch; Syrien, Irak, Iran, Afganisthan, Saudi-Arabien, Jemen, Kuweit, und noch ein Paar Emirate) aufgeteilt. Einzelne Volks- und Glaubensgruppen wurden den anderen bevorzugt und herausgehoben. Da wurde der Keim der heutigen Probleme gelegt. Sheiten und Suniten haben vorher eigenartiger Weise recht friedlich auf dem arabischen Teil zusammen gelebt, da es vorherige Herrscher verstanden haben alle rechtlich gleich zu behandeln.


    Mir geht es hier darum, wie sollen wir vor Ort damit umgehen. Keinem fällt es leicht absichtlich oder nur als "Randfigur" im Fadenkreuz zu stehen. Als kleiner Sicherheitsdienstmitarbeiter bin ich rellativ schutzlos (selbst ein Taschenmesser kann uns schon als "Bewaffnung" ausgelegt werden....). Unsere Ausbildung reicht für diesen Bereich weder hinten noch vorne....


  • Keinem fällt es leicht absichtlich oder nur als "Randfigur" im Fadenkreuz zu stehen. Als kleiner Sicherheitsdienstmitarbeiter bin ich rellativ schutzlos (selbst ein Taschenmesser kann uns schon als "Bewaffnung" ausgelegt werden....). Unsere Ausbildung reicht für diesen Bereich weder hinten noch vorne....


    Da bin ich auch relativ ratlos. Dazu kommt, daß es bestimmt schon jeder erlebt hat wie sich die Umstehenden mit verdächtigen Personen solidarisieren, wenn z.B. an Bahnhöfen die Bundespolizei Personen mit augenscheinlichem Migrationshintergrund kontrolliert.
    Die Sicherheitskräfte in Ansbach hatten das Glück, daß der Täter seinen Rucksack nicht direkt bei der Kontrolle gezündet hat, aber auf jeden Fall haben sie verhindert, daß er hineinkam... :thumbup:

  • ...Dazu kommt, daß es bestimmt schon jeder erlebt hat wie sich die Umstehenden mit verdächtigen Personen solidarisieren,....

    Ich mach zwar nur Objektwachdienst, aber auch da sind Mitarbeiter des Kunden auch recht eigenartig. Solange ihre ganz persönlichen Interessen gefährdet sind ist ja noch alles "ok".
    Es sieht aber anders aus, wenn es die Interessen der Firma sind ("...nun mach mal nicht aus jeder Mücken einen Elefanten..."). :mecker:



    Die Sicherheitskräfte in Ansbach hatten das Glück, daß der Täter seinen Rucksack nicht direkt bei der Kontrolle gezündet hat,

    Genau solche Situationen meinte ich mit diesem Thema. Im Grunde genommen können die Kollegen dort nochmal Geburtstag feiern. be--er
    Sie haben Glück gehabt!

  • Dierses Thema wird jetzt wohl auch in D zum Problem - und das macht mir Sorgen......


    Das wird nicht erst jetzt zum Problem - das Problem hatten wir schon lange. Nur dass bis jetzt eben Anschlagspläne frühzeitig entdeckt und die Ausführungen entsprechend verhindert werden konnten. Auch dank des Umstandes, dass es bislang immer mehrere Personen waren, eine Zelle eben.


    Jetzt haben wir es mit Einzeltätern zu tun, die auch für die Art ihrer Tat nicht unbedingt eine grossartige Vorbereitung benötigen. Eine völlig andere Bedrohung.



    Und goofy


    Schön für Dich, dass du hier Deinen geistigen Dünnschiss loswerden kannst.