Geschlagen und getreten.

Es gibt 25 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Chefin.

  • Blue-Bull, wenn jemand sich bewußt und ganz absichtlich dafür entscheidet, in solchen Tätig und Tätlichkeitsbereichen beschäftigt zu sein, dann stimme ich zu.
    Für Leute die sich gerne prügeln ist das ja auch ein Traumjob, für alle anderen eher nicht.
    Aber wenn Personal dahin abgeordnet wird, welches praktisch erspresst wird diese nicht gewünschte Tätigkeit auszuüben, sei der Erpresser nun der Arbeitgeber der den braven Pförtner mal zur jährlichen Dorfkirmes abkommandiert, oder die Arbeitsagentur die ebenfalls ihre Opfer dort hinpresst.
    Von allen diesen zwangsweise dorthin kommandierten Arbeitnehmern kann man keineswegs erwarten, dass diese ihre körperliche Unversehrtheit hinter die irgendwelcher anderer Personen zurückstellen.
    Ich wüßte gerne mehr über den Hintergrund dieser Beschäftigten und was ihr eigentliches Aufgabenfeld ist.
    Und das mit dem abgeordneten erpressten Personal ist wirklich nicht so selten, ich kenne da auch ein oder zwei die sowas einmal im Jahr mitmachen müssen, an ihren freien Tagen. Die sind damit auch nicht glücklich und halten sich schön versteckt und gehen ganz sicher nicht in irgendeine Prügelei. Das ist intelligentes und überlebensorientiertes Verhalten.
    Diese Teamgeschichte ist massiv überbewertet, ich arbeite für mich, ich entscheide für mich, ich arbeite bewußt nicht in einem Team, weil ich alleine denke. Kollegen sind ein notwendiges Übel, mehr Feind als Freund. Bin froh das ich nur 3 Tage die Woche am Wochenende welche sehe und ansonsten davon verschont bin. :(

  • @>Arwed:


    Teilweise ist deine Ansicht schon nachvollziehbar.


    Wenn z.B. ein Mitarbeiter der sowieso kein
    Interesse am Veranstaltungsdienst hat und
    dann noch eine gewisse Unerfahrenheit dazu kommt,
    dass von solch einen Kollegen nicht wirklich viel
    zu erwarten ist, ist schon klar. OK.


    Aber
    es rechtfertigt in keinster weise so ein Verhalten
    wie in meinem Fall.
    Wenn sich in einer gefahren Situation jemand nicht
    in der Lage sieht, selbst einzugreifen, bleibt immer noch,
    dass er z.B. Hilfe holen kann.


    Aber nichts für ungut, so hat halt jeder seine eigene Meinung.


    Grüße Blue-Bull

  • Hallo zusammen.
    Ich habe das Erlebnis von Blue-Bull gelesen.
    Das ist schon hart wenn einem so etwas passiert.
    Aber er hatte ja noch das glück auf seiner Seite,
    dass ihm nicht mehr passiert ist.


    Ja gerade bei solchen Einsätzen muss meiner Meinung nach mehr darauf geachtet werden,
    dass das richtige Team (Mitarbeiter) eingesetzt wird.
    Und wenn z.B. bei einer größeren Veranstaltung
    der Veranstalter nur sehr wenige Sicherheitsdienst Mitarbeiter anfordert und bezahlen möchte,
    muss meiner Meinung nach die Sicherheitsfirma den Auftrag abblocken.
    So sollten es alle Firmen machen.


    Aber das wird wohl ein Wunsch bleiben.


    Grüße Bianca

  • Hallo,
    sorry das ich diesen älteren Thread ausgrabe, aber ich lese mich gerade durchs Forum ;) habe mir beide Seiten durchgelesen und bin ein bißchen erschrocken über die Tat. Sind die Wachleute aus dem Bereich Messe- und Veranstaltungsschutz die Buhmänner oder anders ausgedrückt die körperlich gefährdesten Personen im Gewerbe? Ich will da jetzt keinen persönlich angreifen, ich frag nur weil ich ja nächste Woche gerade für diesen Bereich (Messe und VA-Schutz) meine Ausbildung anfange. Angst macht mir das keine, bedenklich ist nur wenn man als Team irgend wo eingesetzt wird auch als Team auftreten sollte und dann ggf. auch als Team den Rückzug antritt oder halt nicht. Auf der anderen Seite kenne ich das Team gequatsche aus der Pharmabranche, letztendlich war jeder dann im Aussendienst Einzelkämpfer und jeder wollte/mußte besser sein wie der "Teamkollege" Egal, die Baustelle ist für mich abgehakt. Ich weiß nur eins, von meinen zukünftigen Kollegen erwarte ich in solchen Situationen Rückendeckung, das gleiche können diese dann auch von mir erwarten. Ich für meine Person kann noch sagen daß mich keiner ins Wachgewerbe gedrängt hat, ist meine freie Wahl gewesen. Natürlich spielt das Schicksal und die umstände des Lebens eine Rolle aber ich kann keinen dafür verantworlich machen wenn ich auf die Fresse bekomme weil so ein paar Idioten ausrasten. Ich hoffe aber trotzdem das ich mit meinen 44 J. von solchen Rambo-Aktionen verschohnt bleibe, die Zeiten sind lange vorbei.
    Gruß porschec :thumbsup:

    Zu diesem Thema habe ich keine öffentliche Meinung
    :thumbsup:

  • Die Grundlage für ein gutes Zusammenarbeiten ist doch immer die Organisation, die Aufgabenverteilung. Da müssen sich die Leute nicht unbedingt lieben, und können trotzdem sehr gut zusammen arbeiten. Wenn jeder weiss, was er für Aufgaben hat und was er wann wie zu tun hat. Denn es gibt nichts Schlimmeres im Sicherheitsdienst, als dass in einer Konfliktsituation die Kollegen den Überblick verlieren.


    Ein Team, das geht für mich noch darüber hinaus. Nämlich wenn die Leute auch gut harmonieren, sich sympathisch sind und auch den anderen Kollegen "lesen" können. Dann kann man wirklich perfekt agieren und reagieren, sogar ohne Worte.


    Ob man SO einen Kollegen findet, ist natürlich Glückssache.


    Ich finde, es ist auch Aufgabe des Chefs bzw. EL´s, die passenden Leute zusammenzustellen, die vom Wesen her zusammenpassen bzw. sich ergänzen.

    "Such dir einen Job, den du liebst, und du musst nie wieder arbeiten"