Beiträge von badisch_nsl

    Dierses Thema wird jetzt wohl auch in D zum Problem - und das macht mir Sorgen......


    Das wird nicht erst jetzt zum Problem - das Problem hatten wir schon lange. Nur dass bis jetzt eben Anschlagspläne frühzeitig entdeckt und die Ausführungen entsprechend verhindert werden konnten. Auch dank des Umstandes, dass es bislang immer mehrere Personen waren, eine Zelle eben.


    Jetzt haben wir es mit Einzeltätern zu tun, die auch für die Art ihrer Tat nicht unbedingt eine grossartige Vorbereitung benötigen. Eine völlig andere Bedrohung.



    Und goofy


    Schön für Dich, dass du hier Deinen geistigen Dünnschiss loswerden kannst.

    Wir nutzen nun auch Contact ID mit der MSD 4000 und AmWin, da in Lisa wohl nur die programierten Ereignisse also jeder programierter Melder, "hochkommt". Amwin schlägt wohl jeder meldung Alarm.


    Alles eine Frage der Einstellungen in LISA. Möglich wäre vieles. Aber will man das auch wirklich?
    Es ist ja auch oft so, dass sich vieles bedienerlos bewerkstelligen lässt und ein Eingreifen bzw. Handeln des Zentralisten nicht bei jeder eingehenden Meldung zwingend notwendig wird. LISA bietet da durchaus komfortable Lösungen.

    Es ist eher umgekehrt.


    Leider (!) werden in den Flüchtlingsunterkünften die ganzen eigentlich Ungeeigneten eingesetzt, die vielerorts regelrecht von der Strasse gekratzt werden.
    Jene bekommen dann auch maximal den Tariflohn, vielfach gar auch nur (entgegen den allgemeinverbindlichen Tarifverträgen) den noch niedrigeren Mindestlohn.


    In den anderen Objekten, die von renommierten Unternehmen betreut werden, legt man Wert auf gutes, geeignetes Personal und ist oft bereit, weit über Tarif zu zahlen.


    Ein befreundeter Unternehmer aus dem Grossraum Stuttgart z.B.,
    sein Unternehmen geniesst einen sehr guten Ruf, betreut keine Flüchtlingsunterkünfte.
    Der zahlt mittlerweile im einfachen Objektschutzdienst 13 Euro Lohn für einfache 34a-Kräfte, nur damit er weiterhin seinem guten Ruf gerecht werden kann. Anders bekommt er keine guten Arbeitskräfte mehr.

    Naja, der Boom mag irgendwann wieder vorbei sein. Vielleicht.
    Das Überangebot an Leuten mit zumindest formalen Voraussetzungen, im Bewachungsgewerbe zu arbeiten wird dadurch dann aber auch nicht weniger.


    Die tatsächlich geeigneten Sicherheitsmitarbeiter (was zunächst immer eine subjektive Beurteilung durch den jeweiligen Arbeitgeber darstellt) werden dadurch dann aber nicht benachteiligt - jene können weiterhin ihren Wert erhalten und entsprechend mehr Lohn als Tarif verlangen.
    Wer heute bereits ist, für geeignetes Personal mehr zu zahlen als der Tarif vorgibt, wird das morgen auch noch sein.

    Ja, qualifiziertes Personal wird gesucht. Entgegen aller Unkenrufe werden tatsächlich Fachkräfte gesucht.


    Nur: Nicht überall, nicht in jedem kleinen Nest.



    Probleme, geeignetes Personal zu finden hat man aber auch im 34a-Bereich. Es werden zwar nach wie vor zahlreiche (Langzeit)Arbeitslose von den Jobcentern in die Unterrichtung oder Sachkunde gedrückt, der Erhalt des Scheins macht den Menschen damit aber noch lange nicht zum geeigneten Mitarbeiter... da gehört mehr dazu.


    Es ist inzwischen sogar soweit, dass viele Unternehmen tatsächlich weit über Tarif bezahlen, um gute Arbeitskräfte zu bekommen. Auch unter denen, die lediglich über die Mindestvoraussetzung 34a verfügen.


    Der VDS hat den Sprung von Behörde zu Dienstleister noch nicht geschafft.


    VdS war mal eine Behörde? Hab ich da was verpasst?


    Egal. Grundsätzlich ist es durchaus nicht schädlich, wenn so manchem Verantwortlichen der Kopf gewaschen wird. Da sollen einheitliche Standards eingehalten werden - nicht nur ein bisschen hier und ein bisschen da, sondern vollständig und komplett. Wenn da ein Dienstleister (also wir) meint, man kann ja mal drüber reden und "das machen wir schon", schadet es nicht unbedingt, wenn da mal Klartext gesprochen wird.


    Mit der Freundlichkeit der Herren aus Köln hatte ich übrigens noch nie wirklich Probleme. Aber jeder kann auch mal einen schlechten Tag haben.


    Den kennen wir nicht, aber in der Regel ist der allgemein verfaßt ohne Vorrecht auf ein bestimmtes Objekt oder Tätigkeit.


    In der Regel? Wie mans nimmt. So selten sind, gerade in der allgemeinen Bewachung, Verträge die sich auf die ausschliessliche Tätigkeit in einem bestimmten Objekt beziehen nicht.


    Daher würde ich vorsichtshalber erst mal von nichts ausgehen.

    Ansonsten wirst Du zu hören bekommen, dass Dein Arbeitsvertag gilt und es kein Recht auf eine bestimmte Tätigkeit in der Branche gibt.


    Was aber auf den jeweiligen Arbeitsvertrag ankommt. Den kennen wir nicht.


    Natürlich wäre der Gang zum BR ratsam, wenn es denn einen gibt. Denn jener darf bei einem Personalgespräch immer mit anwesend sein...

    Natürlich gibt es noch weit mehr Lücken und Schlupflöcher.


    Ich gehe davon aus, dass diese im Laufe der Zeit geschlossen werden müssen. Leider wird das wohl aber nur aufgrund eigentlich vermeidbarer Schäden passieren.


    Wer von sich behaupten will, Qualität zu liefern, wird sich bereits heute darum bemühen, Lücken von sich aus zu schliessen - ohne konkrete Grundlage in den VdS-Vorschriften.
    Mehr als diese verlangen geht ja immer...


    Ich hoffe, dass ich das nicht durcheinander gebracht habe und bei badisch_nsl für heftiges Kopfschütteln sorge.


    Kopfschütteln? Ja, auch heftig.


    Aber nicht wegen Dir, das Kopfschütteln hatte ich schon vor längerer Zeit. Das was Du geschrieben hast passt - und genau deshalb hatte (und habe noch immer) ich den Reiz zum Kopfschütteln. Der VdS hat hier meiner Meinung nach eine klare Regelungslücke.


    Soll aber nicht unser Problem sein, wenn die der Meinung sind, das passe so, dann ist das eben so.

    Solche Türen dürfen während der Arbeitszeiten geöffnet bleiben, wenn dies erforderlich ist. Sie werden nämlich durch Rauchmelder geschlossen (im Brandfall) und ggfls.. durch die BMA


    ...sofern die Türen mit einer solchen Einrichtung versehen sind.
    Das sind nämlich längst nicht alle, es gibt noch massenweise Brandschutztüren in den Gebäuden, die nicht mit Rauchmeldern oder der BMA gekoppelt sind.


    Ansonsten stimmt das natürlich. Diese automatisch verschliessbaren Türen werden mittels Mgneten offen gehalten und im Alarmfall fällt diese dann zu.

    ...aber trotzdem einiges falsch machen kann. Und im Endeffekt kann dann auch tatsächlich alles falsch sein, egal was man macht. Die Informationen, wie es anderswo gehandhabt wird bringt da auch nichts.


    Handlungssicherheit gibt es eben nur mit Dienstanweisung.

    Die Besucher, Mitarbeiter, Schüler wollen nicht immer erst die Tür öffnen, das stört den Arbeitsablauf. Oder es ist warm und man möchte ein wenig Durchzug haben, also müssen die Türen blockiert werden.
    Gilt das mit dem Verbot der Blockade also erst nach Feierabend oder auch während der ganz normalen Arbeitszeit in den Gebäuden?


    Schaut man sich den Sinn und Zweck solcher Brandschutztüren an, erübrigt sich diese Frage eigentlich.


    Diese Türen sollen mindestens die Verrauchung anderer Gebäudebereiche verhindern, damit im Brandfall nicht das gesamte Gebäude sofort verraucht wird und Fluchtwege zumindest eine Zeit lang noch frei von Rauch bleiben.
    Durch einen komplett verrauchten Bereich spaziert man nicht einfach so, das ist tatsächlich lebensgefährlich.


    Wann macht es also mehr Sinn, Brandschutztüren geschlossen zu halten? Während den Geschäftszeiten, wenn alle im Gebäude sind oder nachts, wenn das Gebäude weitestgehend menschenleer ist?

    Das sind genau solche Dinge, für die es unbedingt Anweisungen braucht. Denn nur mit einer klaren Anweisung hat der Werkschutz hier Handlungssicherheit.


    Allerdings kenne ich jetzt auch keinen Werkschutz, bei dem es dafür keine Regelungen gibt. Wer als Dienstleister solche Fälle nicht mit dem Auftraggeber abspricht und das Ergebnis per Dienstanweisung an die Mitarbeiter gibt, hat offensichtlich keine Ahnung vom Geschäft.

    Was bei Baustellenbewachungen an PSA vorgeschrieben ist lässt sich so pauschal nicht sagen.
    Das kommt immer auf den Einzelfall und damit den örtlichen Gegebenheiten an.


    Der Unternehmer hat wie für alle Tätigkeiten eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen, und anhand dieser Beurteilung wird dann festgelegt, was erforderlich ist.


    Wenn die Gefährdungsbeurteilung ein entsprechendes Risiko für Verletzungen am Fuss ergibt, dann muss der Arbeitgeber hier Massnahmen ergreifen und ggf. geeignete PSA zur Verfügung stellen.
    Mit geeignet ist dabei nicht nur der reine Schutz vor äusseren Einwirkungen gemeint, die Schuhe müssen auch tragbar sein. Was bringt es, wenn der Wachmann zwar durchtrittsichere Schuhe anhat, und daher den Nagel den er gerade unter der Sohle hat nicht in die Ferse bekommt, dafür aber nach 10 Stunden Schicht seine Füsse nicht mehr spürt?


    Grundsätzlich gilt: Auf Baustellen dürfte man mit S3-Schuhen alle für den Wachmann erdenklichen Gefahren für den Fuss abgedeckt haben.


    Ein Muss ist das aber tatsächlich nur dann, wenn es die spezielle Gefährdungslage aufgrund der Tätigkeit auch erfordert. Vorrangig wären erst mal andere risikomindernde Massnahmen - wirksamere, z.B. den Wachmann erst gar nicht in gefährliche Bereiche kommen zu lassen. Erst wenn derartige Massnahmen nicht möglich sind oder nicht ausreichen, kommt die PSA ins Spiel.

    Dann wäre es sicher auch möglich wenn der AF beim Objekt ist anstatt die Leiststelle anzufen eine in Lisa programierte Rufnummer anzurufen so dass Lisa automatisch dann im Interventionsbericht die Ankunftszeit dokumentiert?


    Wäre auch möglich, ja.
    Aber diese Vorgehensweise empfiehlt sich nicht wirklich, da der Aufwand dem Nutzen gegenüber zu gross ist. Bedenke: Man muss das alles ja irgendwie der Software beibringen. Und bei mehr als einer möglichen gleichzeitigen Intervention wird das dann nicht mehr so einach. Wenn man immer nur 1 IK unterwegs hat, mag das noch praktikabel sein.


    LISA hat - falls gewünscht - da bereits eine andere Lösung an Bord. Mit jener kann die Interventionskraft selbständig via App auf Smartphone/Tablet die notwendigen Eingaben im System machen. Das Smartphone wird dabei praktisch zur "Aussenstelle" der LISA. Klingt etwas aufwändig für den Fahrer, kann aber alles recht komfortabel gestaltet werden. Bis hin dazu, dass die IK nur eine Taste drücken muss, um eine bestimmte Eingabe zu machen (Zeitstempel Eintreffzeit z.B.), oder vorformulierte Berichte auswählen kann. Fotos können ebenfalls erstellt und integriert werden.
    Das Ganze kann dann im Prinzip bis dahin getrieben werden, dass der Zentralist nach der Alarmierung der IK keinerlei Eingaben mehr machen muss, dabei aber trotzdem immer auf dem Laufenden ist bzw. bleibt. Und die Überwachung der IK funktioniert dann nebenbei auch ohne dass die sich persönlich in der NSL meldet.

    Ja, war wohl so :thumbsup:


    Wie gesagt, wir sichern uns da mittlerweile eben ab. Einerseits wird eine Verpflichtungserklärung des Subs gefordert, andererseits vereinbaren wir auch die Kontrollrechte.
    Und wir kontrollieren auch. Natürlich nicht jeden Monat, dafür fehlt einfach die Zeit. Aber bislang durfte jeder Sub schon mindestens einmal seine Unterlagen offen legen.


    Diese Kontrollrechte kann man übrigens auch noch später vereinbaren - sie sollten halt auf jeden Fall vor einer entsprechenden Überprüfung vorhanden sein.
    Wer also bislang keine solchen Rechte vereinbart hat, sollte das schnellstens nachholen.