Beiträge von badisch_nsl

    Richtig, je nach dem brauchts da nicht viel ausser einer gehörigen Portion Adrenalin, um "so drauf" zu sein.


    Was CN angeht, Arwed: Ähnliches haben wir auch hinter uns. Zur Vorbereitung der Verwendung in der Einsatzhundertschaft durften wir auch die Gewöhnung an CN absolvieren.

    aber es muss der durchschnittliche Arbeitsverdienst weitergezahlt werden der in den letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubs erzielt wurde


    Das wäre die gesetzliche Regelung.
    Die Entgeltberechnung kann aber durch Tarifverträge anders erfolgen. Im zur Anwendung kommenden TV gibt es eine anders lautende Berechnung, die Öffnungsklausel des BUrlG wurde also genutzt.


    Der TV sieht die Berechnung des Durchschnitts des Gesamtbruttos der letzten 12 Monate vor, 1 Urlaubstag wird dann mit 1/364 bezahlt. Das ist die Berechnung für den Vollzeitarbeitnehmer. Nach dem TzBfG muss der Teilzeitler gleich behandelt werden. Man könnte also auch durchaus auf die Idee kommen, dass dieser Teiler auch für den Teilzeitarbeitnehmer Anwendung findet. Meiner Meinung nach passt das aber nicht ganz, denn dann müsste auch der Teilzeitler die gleiche Anzahl an Urlaubstagen erhalten (hier über 30). Aber dort findet eine anteilige Berechnung statt, die auch rechtmässig im Sinne des Benachteiligungs- bzw. Diskriminierungsverbots des TzBfG ist.
    Demnach müsste auch in der Berechnung des Urlaubsentgelts eine anteilige Berechnung stattfinden.


    Ich bin mit meinem Latein hier am Ende. Frag das Lohnbüro wie sie das Urlaubsentgelt berechnen. Wenn dir das spanisch vor kommt, frag einen Arbeitsrechtler. Der kann Dir verbindlich Antwort geben. ver.di bietet auch hier kompetente Ansprechpartner.

    Warum kaufen sich die Leute auch so kleine Smartphones. :D


    Ich hab erst kürzlich ein altes Samsung Klapphandy für meinen kleinen Sohn zum Spielen aus der Schublade geholt. Zusammengeklappt 4cm auf 2cm bei einer Dicke von etwa 1cm.
    Waren das noch Zeiten... als die Handys immer kleiner wurden. Eigentlich eine schöne Zeit. Heute werden die Highend-Teile ja immer grösser. Unter 5"-Display geht ja nix mehr, wenn man entsprechende Anwendungen nutzen will.


    Äh, wie war noch gleich das Thema?

    wenn das Display klein ist, macht eine andere Ansicht es nicht grösser...


    Ist nichts anderes als mit einem PC-Monitor. Auf einem 21" lässt sich halt alles besser anzeigen wie auf einem 10"...


    Ich sag ja nicht, dass es nicht geht. Nur ist es auf Smartphones mit kleinem Display halt doch unständlicher als mit grösseren Displays. Auch und gerade das Schreiben mit Hilfe der Touch-Tastatur ist mit einem grösseren Display einfacher und komfortabler als mit einem kleineren Display.

    Es funktioniert mit Smartphone, ja. Allerdings mit einem etwas kleineren Display nicht wirklich komfortabel.


    Mit meinem aktuellen S4 ist das alles kein Problem. Mit dem alten S2 allerdings... mit dem S4 Mini meiner Frau auch nicht so doll.

    Was ist denn der gesetzliche Urlaubsanspruch?


    24 Tage. In einer 6-Tage-Woche (siehe BUrlG, Werktage sind alle Kalendertage, die nicht Sonntage oder gesetzliche Feiertage sind).
    Also entsprechen diese 24 Tage aus dem BUrlG 4 Wochen.


    4 Wochen sind daher der gesetzliche Mindestanspruch. Hat ein Arbeitnehmer nur eine 5-Tage-Woche, hat er keine 24 Urlaubstage mehr, denn 4 Wochen Urlaub entspricht für ihn 20 Arbeitstagen.


    Wer 2 Tage pro Woche arbeitet, braucht demnach für 4 Wochen 8 Urlaubstage.


    Klar soweit?

    Zunächst: Minijobber gelten rechtlich als Teilzeitarbeitskräfte.
    Nach dem TzBfG (Teilzeit- und Befristungsgesetz) müssen für Teilzeitarbeitskräfte grundsätzlich die gleichen Bedingungen gelten wie für Vollzeitarbeitskräfte.


    Der MTV für Bayern sieht für den Vollzeitarbeitnehmer einen Grundurlaubsanspruch von 32 Kalendertagen vor, der sich je nach Betriebszugehörigkeit auf bis zu 42 Kalendertagen erhöht.


    Das bedeutet: Der Vollzeitarbeitnehmer hat etwas mehr als 6 Wochen Urlaub pro Jahr (mit einer rechnerischen 5-Tage-Woche). Anders ausgedrückt: Um 1 Woche Urlaub zu machen, muss er 5 Tage Urlaub nehmen.
    Jetzt kommt es für den Teilzeitler drauf an, wie viele Tage er pro Woche arbeitet. Wenn er an zwei Tagen arbeitet, muss er 2 Tage Urlaub nehmen um 1 Woche Urlaub zu haben.
    Er hat, wie der Vollzeitarbeitnehmer auch, Anspruch auf (etwas mehr als) 6 Wochen Urlaub. Also stehen ihm bei 2 Arbeitstagen pro Woche 12 Urlaubstage zu. Mit den Dir genannten 13 Tagen bist Du da gut dabei, wenn man das "etwas mehr als" beachtet.


    Zur Entgeltberechnung:
    Der MTV sieht vor, dass das Gesamtbrutto ohne Einmalzahlungen (Sonderzahlungen, Fahrtkostenzuschüsse etc) der letzten 12 Monate massgeblich ist. Nachtzuschläge wie Sonn- und Feiertagszuschläge zählen dazu.
    Das Entgelt, was pro Urlaubstag bezahlt wird, wäre dann 1/364 dieses Gesamtbrutto.
    Das gilt für Vollzeitarbeitskräfte. Für Teilzeitarbeitskräfte müsste meimer Meinung nach ein anderer Teiler gelten, der MTV sagt aber nichts darüber aus.
    Vielleicht wirklich mal im Lohnbüro nachfragen - oder bei verdi.


    Diese Entscheidung ist gesundheitspolitisch ein völlig verkehrtes Signal.
    Wer krank ist, hat den Schutz der Gesellschaft verdient - wer sich krank macht, gesellschaftliche Ächtung, denn er lebt irgendwann auf unser aller Kosten !


    Hm... nahezu jeder Suchtkranke hat sich selbst "krank gemacht".


    Ich wüsste nicht, dass man z.B. zum Alkoholiker geboren wurde oder es von heute auf morgen ist.

    Wenn es denn so einfach wäre...
    Die Luftsicherheitskräfte gehören ja nun wirklich nicht zu den am schlechtesten bezahlten Kollegen unserer Branche.


    Das Problem: Auch ein fürstlicher Lohn macht aus dem Lohnempfänger noch keinen Experten.


    Was erwarten wir von jemandem, der einen vergleichsweise kurzen Kurs absolviert hat?
    Nein, ich bin dafür, dass gewisse Kernbereiche hoheitlicher Aufgaben auch von dafür ausgebildeten Beamten ausgeführt werden und nicht von schnell besohlten und beliehenen Dienstleistern. Die Luftsicherheit ist genauso ein solcher Kernbereich wie die innere Sicherheit und der Strafvollzug.


    Also: Raus mit den Dienstleistern, Bundespolizei mit Polizeibeamten wieder ran.


    Ja, das kostet. Aber nicht zwangsläufig mehr als momentan im PPP. PPP ist, wie man in Baden-Württemberg im Strafvollzug erkannt hat, nicht zwangsläufig kostengünstiger als rein staatlich mit eigenen Beamten/Bediensteten. Es kann sogar mehr Geld kosten.

    Doch, steht tatsächlich so im MTV.


    Aber nicht so:



    In Hessen sagt der Manteltarifvertrag aus das wenn
    man mehr als 5 Tage Urlaub nimmt und vor oder hinter diesem Block freie
    Tage liegen, man 2 zusätzliche Tage abgezogen bekommt.


    Sondern etwas anders, was auch ein etwas anderes Ergebnis ergibt.


    Der genaue Wortlaut der betreffenden Passage:


    MTV Hessen, Ziff. II, 3.


    b) Liegen vor und nach einem zusammenhängenden Urlaubszeitraum von
    mehr als 5 Tagen dienstfreie Tage, wird nur 1 dienstfreier Zeitraum auf
    den Urlaubsanspruch angerechnet.


    c) Bei einzelnen Kurzurlauben von 1 – 5 Tagen, werden bei Erreichen von
    jeweils 5 Urlaubstagen zusätzlich 2 Urlaubstage auf den bestehenden
    Urlaubsanspruch angerechnet und vergütet, bis der
    Gesamturlaubsanspruch des laufenden Urlaubsjahres verbraucht ist.



    Und zur Frage: Grundsätzlich gibt es keinen Anspruch auf einen Jahres-Rahmenplan.

    Sooo schwer ist das durchfinden eigentlich nicht - und eigentlich nutzen alle Tarifverträge des Bewachungsgewerbes die Öffnungsklausel des ArbZG, nach welcher durch Tarifvertrag geregelte Arbeitszeiten über 10h täglich möglich und erlaubt sind, wenn in der Arbeitszeit ein erheblicher Teil Arbeitsbereitschaft enthalten ist.


    Insofern wüsste ich dann doch gerne, in welchem MTV genau diese Regelung nun nicht mehr enthalten sein soll...

    Da ist er wieder, der Teufelskreis... die Gewerkschaft soll erst mal, bevor...
    Problem: Die Gewerkschaft kann nicht, bevor...



    Aber egal: Einsicht in die Tarifverträge nehmen? Einfachste Sache der Welt. Sofern für Dein Beschäftigungsverhältnis der entsprechende Lohntarifvertrag, der entsprechende Manteltarifvertrag und/oder der Mantelrahmentarifvertrag zur Anwendung kommt, muss Dein Arbeitgeber diese Tarifverträge zur Einsichtnahme durch die Beschäftigten zur Verfügung stellen. Gesetzliche Verpflichtung.


    Man bekommt die Tarifverträge aber auch gegen Bezahlung der entstehenden Kosten bei der Gewerkschaft oder dem Arbeitgeberverband. Wenn es sich um einen TV mit AVE handelt, und man durch diese AVE nun auch tarifgebunden ist, sind die Tarifparteien auch gesetzlich zur Herausgabe (eben gegen Zahlung der entstehenden Kosten) verpflichtet.

    Die Bezahlung als Arbeitszeit ist nicht ausschlaggebend für den Versicherungsfall.


    Die Weihnachtsfeier der Firma wäre z.B. auch keine bezahlte Arbeitszeit, ein Unfall dort könnte aber dennoch ein Arbeitsunfall sein...


    Da das Schiesstraining auch per BG vorgeschrieben ist, ist jenes von der Firma veranstaltet selbstverständlich auch eine versicherte Tätigkeit.

    Die Zuschläge haben mit der Tarifgruppe nichts zu tun. Sofern die Zuschläge nicht von der AVE ausgenommen sind (was auch ab und an vorkommt), sind diese weiterhin in der im Tarifvertrag geregelten Höhe zu zahlen. Sind dort 10% vereinbart, muss auch 10% bezahlt werden.


    Rein theoretisch gesehen KANN der Arbeitgeber tatsächlich hingehen, und die Löhne für die NSL auf gleichem Niveau halten wie derzeit. Wenn das bedeutet, dass der Separatwachmann aufgrund der für ihn dank AVE zwingenden Tariferhöhung nun einen höheren Tariflohn hat, dann ist das so.


    Aber mal ehrlich: Wo gibt sich eine erfahrene NSL-Kraft, bestenfalls noch VdS-zertifizierte NSL-Fachkraft, mit dem Tariflohn zufrieden? Ich kenne keine NSL-FK persönlich, die nur den Tarif bekommt. Aufgrund der Tatsache, dass geeignetes und erfahrenes Personal für die NSL nun nicht gerade in Massen auf dem Markt verfügbar ist, sind die erfahrenen Fachkräfte da in der Regel in guter Verhandlungsposition.

    Hans, das Urteil fiel noch nicht mal in einem Fall der Bewachung. Gilt aber trotzdem, weil es ein grundlegender Sachverhalt war, der überall in Deutschland in allen Branchen zutreffen kann, die auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten und dafür Zuschläge bezahlt werden.


    Auch in Niedersachsen ist der Oster- und Pfingstsonntag kein gesetzlicher Feiertag. Eine Zuschlagspflicht ist also nur dann gegeben wenn es tariflich oder vertraglich explizit geregelt ist.
    Lautet die tarifliche oder vertragliche Vereinbarung hingegen nur "an gesetzlichen Feiertagen wird ein Zuschlag von x% bezahlt" gibt es an den genannten Tagen kein Zuschlag.