Beiträge von R.K.

    Hallo,


    ich versichere Euch, dass die GÖD im Wach- und Sicherheitsgewerbe in Sachsen mit einer nicht unerheblichen Mitgliederzahl vertreten ist.


    Ich bitte aber um Verständnis, dass weder die GÖD, noch Ver.di, oder eine andere Gewerkschaft Mitgliederzahlen veröffentlicht.


    Dass der Organisationsgrad von Gewerkschaften im Wach- und Sicherheitsgewerbe niedriger ist als in anderen mitgliederstarken Bereichen dürfte Euch aber auch bekannt sein und über die Gründe hierzu habe ich hier bereits mehrfach geschrieben.


    R.K.

    Hallo,


    schade, dass mein Eintrag mit dem Link zur GÖD-Homepage auf der nun auch die versprochenen Musterberechnungen nach Mitteilung von "daffi" "verschoben" wurde. :(


    Eben habe ich eine pdf-Datei mit den entsprechenden Zahlen per Mail übermittelt.


    Diese Zahlen findet Ihr auch auf der Leitseite der GÖD-Homepage !


    Ich hoffe dass dieser Eintrag nicht auch aus dem Forum entfernt wird ! :)


    R.K.

    Hi,


    gestern Nacht hat Herr Seyfahrt auf der Seite von Ver.di-Sachsen auf unsere Intervention hin zusätzliche Informationen zur Entgeltsteigerung ins Netz gestellt und den von uns zugeleiteten Tarifvertrag, der sich derzeit im Unterschriftenverfahren befindet eingestellt. Außerdem hat er unsere Pressemitteilung eingestellt. :)


    http://sat.verdi.de/branchen_b…bewachungsgewerbe-sachsen


    Eine detaillierte Übersicht zu Abrechnungsbeispielen verschiedener Tätigkeiten und Lohnsteuerklassen mit Brutto/Nettoberechnungen werden wir kommende Woche veröffentlichen.


    R.K.

    Hallo, die Ver.di Tarifinfo steht unter:


    http://sat.verdi.de/branchen_b…d-mit-dem-bdsw-lg-sachsen


    diesbezüglich hatte ich ausführlichen E-Mail-Verkehr mit Herrn Seyfarth und ich gehe davon aus, dass er die Berichterstattung entsprechend um die Einzelheiten der Tariferhöhung ergänzen wird.


    Diese einseitige Info hat natürlich zu sehr erbosten Reaktionen geführt, da dort der Eindruck entstanden ist, die GÖD hätte lediglich den Zuschnitt der Entgeltgruppen usw. geändert und die Zuschläge zurückgeführt. Ohne die zusätzlichen Erhöhungen würde ich hierzu natürlich auch nicht sehr positiv reagieren !


    R.K.

    Hallo,
    Statt über einen offensichtlichen Schreibfehler zu diskutieren - ist doch klar, dass die PM von 2013 stammt- hätte ich eine Diskussion zum Tarifabschluss erwartet, der ja sicherlich nicht schlecht ist - oder??
    Bei der Verdi Meldung auf deren HP wurden übrigens die Erhöhungen der Entgelte komplett unterschlagen !
    Hierzu hat sich hier aber bisher niemand geäussert!
    Na dann - gute Nacht
    R. K.

    biedert sich sie GÖD an, um ins Geschäft zu kommen ?


    ich kenne keinen Tarifvertrag, der mit der GÖD vereinbart wurde, und bessere Bedingungen enthält, als die ohnehin dürftigen Vereinbarungen mit Verdi


    Dann sehen Sie sich doch bitte u.a. die Tarifentwicklung für Berlin an, als Ver.di damals den früheren GÖD-Tarifvertrag weitergeführt hat ! Außerdem dürfte der aktuelle Tarifvertrag für Sachsen wohl für sich sprechen !


    r.k.

    Hallo,


    es dürfte aber wohl kaum realistisch sein, dass auch bei einem zügigen Tarifabschluss über einen neuen Mindestlohntarifvertrag zum 01.01.2014 oder etwa noch im 1. Quartal 2014 die Umsetzung durch eine entsprechende Verordnung möglich sein wird ! Gewinner dieser Situation sind wohl wieder die nichttarifgebundenen Betriebe, die weiterhin - und ab dem 01.01.2014 - auch noch völlig legal weit unter Tarif zahlen.


    Wir haben uns damals sehr vehement dafür eingesetzt, dass das Wach- und Sicherheitsgewerbe unter das Arbeitnehmerentsendegesetz fällt und haben daher natürlich auch großes Interesse, dass der Mindestlohn für diese Branche nahtlos weitergeführt wird !


    Daher dürfte es unser gemeinsames Ziel sein, diese Missstände abzustellen !


    R.K.

    Zu Ihrem Kommentar möchte ich nur antworten, dass es Ihnen und ver.di ja gerne offen steht es besser zu machen. Damit könnten Sie sich gerne beweisen !


    Die kommenden Tarifverhandlungen in anderen Bereichen werden zeigen, welcher Weg der richtige ist !


    Da eine sachliche Diskussion mit Ihnen aber anscheinend immer noch nicht möglich ist, verabschiede ich mich hiermit aus der Kommunikation mit Ihnen ! :)


    R.K.

    Aber Hallo !


    Sofern es sich hier um eine geschlossene Ver.di-Veranstaltung handelt, bin ich natürlich gerne bereit, hier nicht noch einmal aufzutreten.


    Die Art von Ver.di - unter dem Mantel von sachlichen Informationen Teilwahrheiten als ganze Wahrheit zu verkaufen ersehen Sie unter dem Beitrag von Ver.di auf deren Homepage zum GÖD-Tarifvertrag, bei dem über die erreichten Tariferhöhungen von 20 % für die unterste Lohngruppe natürlich keinerlei Informationen gegeben werden !


    Also nur weiter so !


    Es freu mich aber, dass Sie anscheinend zum Inhalt meiner Info zu dem vom BDSW gekündigten Mindestlohntarifvertrag nichts auszusetzen haben. Denn hier war im Blog bisher der Eindruck, dass bestehende Arbeitsverhältnisse von der Kündigung des Mindestlohntarifvertrages nicht betroffen sind !


    R.K.

    und wenn im Arbeitsvertrag der Mindestlohntarifvertrag oder ein dementsprechender Lohn vereinbart ist.


    Ist im Arbeitsvertrag aber ein niedrigerer Lohn vereinbart, muss der Mindestlohn nur während der Geltung des Mindestlohntarifvertrages zwingend gezahlt werden!


    Dies gilt übrigens auch bei anderen allgemeinverbindlichen Tarifverträgen


    Es ist daher sehr wichtig, schnellstmöglich wieder einen Mindestlohntarifvertrag zu bekommen und hierfür über Rechtsverordnung nach § 7 AEntG die Allgemeinverbindlichkeit zu erlangen.


    R.K.

    Die Nachwirkung von Tarifverträgen ist im Tarifvertragsgesetz geregelt und gilt, sofern im Tarifvertrag nicht anderes geregelt ist.


    Beim Mindestlohntarifvertrag besteht allerdings das Problem, dass die Allgemeinverbindlichkeit dieses Tarifvertrages, d.h., dass die dortigen Mindestlöhne auch von nichttarifgebundenen Arbeitgebern gezahlt werden müssen, nach Wirkung der Kündigung nicht mehr gelten, d.h., dass alle Betriebe, die nicht im BDSW organisiert sind, den Mindestlohn nicht mehr einhalten müssen !


    R.K.

    Antwort auf Beitrag von Daffi:


    Es wird hier nicht "irgendetwas " zitiert, sondern nur sachlich informiert, um sich ein eigenes Bild machen zu können.


    Gruß


    Raymund Kandler
    .

    Tarifforderungen und Realität sind ja nicht unbedingt identisch !


    Wenn Ver.di die Parole des DGB ernst machen würde, an dem sie ihre Mitbewerber misst, dürfte es ja wohl unmöglich sein, für Berlin eine Tarifforderung der Tarifkommission über 6,75 € zu verabschieden !


    Wenn die GÖD wie Ver.di in Sachen Mindestlohn gemauert und sich auch verweigert hätte, würde es für diese Branche überhaupt keine Chance auf einen Mindestlohn mehr geben !


    Wenn die GÖD für das Land Bremen in einem Tarifvertrag mit einer Laufzeit vom 01. Mai 2009 bis zum 30. April 2010 für den Bereich Revierdienst eine Erhöhung von 5,9 % erreicht und Beschäftigte im Separat- /Objektschutzdienst 5,8 % mehr erhalten und diese beiden Bereiche etwa 75 % der vom Tarifvertrag umfassten
    Beschäftigten in Bremen. umfassen, wird die GÖD immer noch als Dumpinggewerkschaft verunglimpft und in einem entsprechenden Bericht bei Radio Bremen wird dieser Tarifabschluss lediglich an der sicherlich wünschenswerten Tarifforderung von Ver.di gemessen. Von den jeweils erreichten Erhöhungen ist hierbei keine Rede. Aber wie oben angemerkt und wie die Praxis dies bisher immer gezeigt hat, sind Forderungen halt nunmal leider kein Maßstab für realisitsche Tarifergebnisse. Wenn allerdings Prinzipien aufgestellt werden, an denen andere gemessen werden, würde ich aber erwarten, daß sich daran auch gehalten wird und nicht je nach "gusto" selbst davon abgewichen wird.


    Auch zu unserem aktuellen Tarifvertrag für Niedersachsen mit respektablen Ergebnissen wird in den entsprechenden Foren nicht mehr berichtet.


    Was hier auch nicht bekannt gemacht wird, ist die Tatsache, daß viele Betriebe die ohnehin niedrigen Tariflöhne nicht zahlen und dies oft trotz Allgemeinverbindlichkeit bzw. Tarifgebundenheit. Hier versagt unser Mitbewerber total. Wir erhalten immer wieder Hilferufe von betroffenen Arbeitnehmern, wie zuletzt bei einer großen Sicherheitsfirma in Sachsen-Anhalt und sorgen dafür, daß die von uns verhandelten Tarife auch tatsächlich gezahlt werden. Bisherige Anfragen bei Ver.di waran auch von Ver.di Mitgliedern bisher völlig wirkungslos. Wenn hohe Löhne gefordert werden, sollte gleichzeitig aber auch die Einhaltung der aktuellen Löhne durchgesetzt werden.


    Raymund Kandler

    Hallo Leute,


    hier ist wieder Raymund Kandler von der GÖD !


    Anscheinend fordert nach den aktuellen Postings die Tarifkommission Ver.di Berlin für Berlin weit unter 7,50 € - Die GÖD würde hierfür sicherlich von den gleichen Leuten wieder mal als Dumpinggewerkschaft verunglimpft !?!


    Zu den Postings zur Tarifforderung von Ver.di für Berlin ergänzend noch folgende Daten und Fakten:


    GÖD-Tarif für Revierdienst in Berlin in den Jahren 2000 bis 2002: 6,25 € !!! (Diese Daten sind für Skeptiker auch aus der Tarifübersicht von Ver.di ersichtlich!!) Verdi-Tarif aktuell: 5,85 € dieser gilt vom 01.11.08 bis 31.10.2009!


    GÖD-Mindestlohn für Berlin: 6,50 € gem. Mindestlohntarifvertrag vom 17.04.09 (ohne Absenkungen von Zuschlägen usw.!)


    Bildet Euch Eure eigene Meinung !!


    Gruß


    Raymund Kandler

    Gerne geschehen !


    Die durch die Erklärungsfrist bedingte Verzögerung bitte ich zu entschuldigen.


    Die beiden Protokollnotizen wurden unverändert aus den bisher bestehenden Tarifverträgen fortgeschrieben.


    Der Argumentation von Ver.di, keinen Tarifvertrag unter dem geforderten Mindestlohn von 7,50 € abzuschließen, widerspricht beispielsweise der für die Zeit ab 01. Januar 2008 noch am 21.12.07 von ver.di vereinbarte Tarifvertrag für Schleswig-Holstein mit einem Lohn für Revierdienst von 6,95 € Separatwachdienst 5,69 €, Militär von 6,92 €, Veranstaltungsdienst von 6,00 € und für Verkehrsflughäfen von 6,44 €. Vor diesem Hintergrund ist auch die Verweigerungshaltung zum bundesweiten Mindestlohntarifvertrag zur Aufnahme ins Entsendegesetz nicht nachvollziehbar.


    Gruß


    Raymund Kandler

    Erlaubt mir eine kurze Antwort auf Eure Reaktionen.


    Mir liegt es fern, einer Gewerkschaft eine Arbeitgeberforderung unterschieben zu wollen.


    Fragt doch mal bei Ver.di nach, wer den Vorschlag bzw. die Forderung nach Kompensierung durch Abbau von Manteltarifregelungen gemacht hat. Hätten dies die Arbeitgeber getan, wäre ihnen das in der PM von Ver.di auch direkt zugeschrieben worden.


    Mich würde interessieren, wie die gem. eadsm durch unsere Tarifverträge verursachte Kürzung von 20 % seines Einkommens zustandekommen sollen !


    Sollte es sich hier um einen Tarifvertrag in Berlin handeln, so hat Verdi nach Übernahme den bis dahin geltenden GÖD-Tarif von 6,25 € für Revierdienst um über 10 % auf 5,62 € abgesenkt !


    Was die Berichterstattung über unseren Dachverband CGB angeht, gibt es genügend Reaktionen unsererseits mit objektiver Darstellung der tatsächlichen Fakten. Ob Berichte, in denen völlig unzutreffende "Gedächtnisprotokolle" anstatt dem Orginalton nachgesprochen werden und völlig aus dem Zusammenhang gerissene und neu zusammengeschnittene Interviews zur Meinungsbildung taugen, möchte ich bezweifeln. Hier sollten fairerhalber auch die Reaktionen und Antworten unsererseits in die Meinungsbildung einbezogen werden.


    Gruß


    R.K.